Auf nach Regensburg

In diesen Minuten breche ich auf zu meiner längsten Bahntour der letzten Jahre. Von Breyell über Düsseldorf nach Regensburg, von dort drei Stunden später weiter nach Gießen, von dort am Sonntg wieder nach Breyell. Leider gibt es keinen anständigen Bahnkilometerzähler, aber einige hundert Kilometer sollten da schon zusammenkommen.

Und jetzt hoffe ich auf pünktliche Züge und ein angenehmes und erfolgreiches Spiel der Preußen. Signing off ‚till Sunday.

In Venlo aufm Bahnhofsklo

Ich war heute in Venlo, und zwar mit dem Zug. Ich hatte ein paar Kleinigkeiten einzukaufen und hatte einfach mal keine Lust auf Radfahren (ja, das kommt vor, vor allem, wenn es kühl und ungemütlich ist). Ich habe also meine Sachen eingekauft und machte mich wieder auf den Weg zum Bahnhof, als sich so langsam ein gewisser Druck in den unteren Regionen breitmachte. Da ich nun schlecht mitten in der Stadt auf die Straße pinkeln konnte, beschleunigte ich meinen Weg zum Bahnhof, um mich dort nach einer Toilette umzuschauen; mein Zug war noch mindetens eine Viertelstunde weg, also keine wirkliche Alternative (im Notfall würde ich eben warten, aber das wollte ich lieber vermeiden, zumal es der Eurobahn schonmal passiert, daß beide Toiletten im Zug außer Betrieb sind).

Nun, im Bahnhof Venlo gibt es eine Toilette, und zwar genau eine. Diese Toilette geht direkt von Bahnsteig 1 ab, durch eine münzgesteuerte Tür. Fünfzig Cent muß man einwerfen, und zwar genau fünfzig Cent, in einer Fünfzig-Cent-Münze. Die mußte ich mir erstmal beschaffen, aber es dauerte nicht allzu lange. Also, rein da. Es handelt sich bei dieser Toilette um eine selbstreinigende Toilette. Das bedeutet, daß nach jeder Benutzung die Toilette eine halbe Minute dicht ist, während der Sitz gereinigt wird. Leider wurde der Sitz nicht auch noch getrocknet, so daß ich erstmal allerlei Topa zu diesem Zweck mißbraucht habe. Meinem Geschäft konnte ich dann aber in Ruhe nachgehen. Ich bin trotzdem entsetzt, daß es am Bahnhof in Venlo nur eine einzige Toilette gibt.

Vielleicht habe ich was übersehen?

Euro-Zapping

Ich schaue gerade zwei Fußballspiele gleichzeitig. Schalke spielt gegen Bilbao und Hannover in Madrid, und beide Spiele laufen gleichzeitig (wie auch die anderen beiden Viertelfinal-Partien in er Europa League). Blöde Idee, aber es ist eben so. Zum Glück gibt es diese Return-Taste auf meiner Fernbedienung, so daß ich mit einem Knopf hin- und herschalten kann.

Und jetzt hoffe ich auf Siege für die deutschen Teams.

Mit der 6 zum Hariksee

Das war mal ein spaßiger Tag! Ich hatte heute das Vergnügen, die 6b unserer Schule mit dem fahrrad zum Hariksee zu führen. Ja, ich habe die Führung übernommen, weil ich gestern schon einmal die Strecke abgefahren bin und damit den Weg genau kannte. Etwas Sonne gab es heute morgen auch, wobei es schon die Sorge gab, daß es noch regnen könnte. Schonmal vorweg: Tat es nicht. Wir sind also um 10 losgefahren, durch Schaag und dann querfeldein nach Born, und von da sind es ja nur noch ein paar Meter. Bis auf eine abgesprungene Kette waren keine Verluste zu beklagen, bis kurz vor dem Ziel doch noch einer auf Nase landete. Tja, bißchen Schwund ist immer.

Wir sind dann schnurstracks in die Tretboote gestiegen, haben eine Weile den See unsicher gemacht und sind schließlich wieder an Land, zum Picnicken und Minigolfspielen. Ich habe mich an letzterem versucht und habe in meiner kleinen Gruppe (mit drei Jungs) den Sieg geholt, dank einiger Glücksschüsse (finde ich). Dann gab es noch ein Eis, und gegen zwei machten wir uns auf den Rückweg. Gegen viertel vor drei waren wir wieder an der Schule, wo sich der Pulk auflöste.

Also, ich habe meine Spaß gehabt, habe den tag auf diese Weise sinnvoll verbracht und wieder ein paar Kilometer unter den Sattel gebracht. Nur die Klausuren sind heute wieder liegen geblieben, da muß ich noch ran. Ich wollte ja eigentlich diese Woche alle Klausuren schaffen, das wird wohl nichts. Egal, gibt ja noch die Ferien 🙂

 

Und sie siegen doch noch

Während sich über dem Preußenstadion die Frühlingssonne langsam senkt und der Himmel von hellblau über rot ins nächtliche Dunkelblau übergeht, spielt sich auf dem Rasen unten ungewohntes ab: Preußen Münster holt einen Heimsieg. Ungewohnt? Ja, denn das ist seit Ende November nicht mehr gelungen. Und es war diese Sorte Sieg, die man gut anschauen kann: Druckvolles und engagiertes Spiel, leider doch sehr knapp, aber das macht den Fußball ja erst interessant. Wenn die Harmlosigkeit vorne nicht wäre, hätte das auch höher ausgehen können, aber im Endeffekt ist ein 1:0 gegen den direkten Abstiegskampfkonkurrenten Jena völlig in Ordnung, zumal der Sieg uns nicht nur auf Platz 12 hochspült, sondern auch dafür sorgt, daß wir die Arminen aus Bielefeld erstmal wieder hinter uns gelassen haben.

Es war einfach schön, wieder einen Sieg zu sehen, und die Stimmung im Rund war auch richtig gut. Ich war so froh, daß beim Wechselgesang „Preußen – Münster“ niemand mehr „Nullsechs“ gerufen hat, denn das klingt immer so blöd. Im Block 5 war gefühlt etwas weniger los als am Samstag, aber das Singen klappte ganz gut, oft auch mit den Leuten aus Block O.

So darf es gern weitergehen. Ich jedenfalls freue mich jetzt auf das Spiel in Regensburg.

Schluss?

Ich bin immer noch hier in der Schule, ich bin nur gar nicht sicher, ob ich überhaupt noch hier sein muss. Man verliert die Zeit und das Geschehen ein bißchen aus den Augen, wenn man am Korrigieren ist – und manchmal lasse ich mich auch vom Online-Geschehen ablenken. Die Zwölfer arbeiten teilweise noch an der Facharbeit und tauschen sich auf Facebook über Textverarbeitungssoftware aus, und ich weiß ja doch ein paar Dinge in dem Bereich. Nur von „meinen“ Facharbeitschreibern lese ich dort nichts. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß das ein gutes Zeichen ist, es keine Probleme gibt und sie konzentriert arbeiten (oder vielleicht schon fertig sind).

Ich glaub, ich mach Feierabend. Sonne genießen bis 3 Uhr, dann geht mein Zug nach Münster.

Pause

Es ist zehn Uhr morgens, ich sitze in der Schule und arbeite an den Klausuren. Draußen scheint die Sonne, und ich werde wohl heute Nachmittag in den Garten hinterm Haus umziehen (den Garten hinter meinem Haus, nicht den Schulgarten).

Und jetzt mache ich eine Pause, denn auch das muß ab und an sein. Ab in die Sonne 🙂