Traurig, der Olli

Gerade ist das Relegationsspiel zwischen Karlsruhe und Rgensburg vorbeigegangen. Ich sehe das gerade noch im TV, und gerade interviewen sie Oliver Kreuzer. Gott, ist der fertig. Der schaut so traurig drein, daß ich fast weinen möchte. Natürlich ist die Stimmung im Wildpark jetzt gedrückt, denn der KSC ist abgestiegen, nach einem 2:2.

Und jetzt freue ich mich als Preußenfan über eine interessante Auswärtsfahrt, die ich hoffentlich mitmachen kann 🙂

Regensburg mit Remis

Und wieder ein Relegationsspiel! Jeden Tag Fußball! Ich werd bescheuert!

Okay, im Ernst, heute hat Regensburg gegen Karlsruhe gespielt und ein Remis erreicht. Das ist nicht gut. Ein Unentschieden zuhause ist nicht viel, da hat Karlsruhe ganz gute Chancen im Rückspiel. Ich mag ja den KSC udn wünsche ihm an sich nichts Schlechtes, aber die hätte ich einfach gern in unserer Liga (also bei Preußen in der Liga). Nach Regensburg fahr ich jedenfalls nicht mehr.

Eiskalt verwandelt

(Geschrieben am 31.03. im Zug)

Kalt war es in Regensburg, zumindest die meiste Zeit; kalt und windig. Ich bin mit dem Taxi zum Stadion gefahren, weil ich im Zug von Nürnberg nach Regensburg den Altbierpreußen traf und wir uns ein Taxi geteilt haben. Der Taxifahrer hat uns einfach mal zum Haupteingang des Stadions gefahren statt zum gewünschten Gästeeingang, und zwei Polizisten sagten uns auch gleich, daß wir falsch seien. Der Weg zum Gästeblock gehe dort drüben zwischen den Tankstellen durch, aber das sei jetzt sehr schwierig, weil wir dann an den Ultras vorbeimüßten. Sie haben uns trotzdem gehen lassen, und bis zum Eintreffen im Preußenblock haben wir auch keine Ultras gesehen. Was immer die „Ultras Regensburg“ für furchterregende Gestalten sein mögen, uns haben sie nicht belästigt. Prima.
Im Stadion war es erstmal kalt und windig, aber das sagte ich schon. Ich hatte mich ja einigermaßen warm angezogen, und auch der obligatorische Preußenschal tat seinen Teil, um die Kälte abzuhalten. Immerhin regnete es nicht. Das Spiel ging ganz munter los, Preußen hatte auch die eine oder andere Torchance, ebenso die Gastgeber, und das torlose Remis zur Pause war insgesamt gerecht. Weniger gerecht war, daß es zu diesem Zeitpunkt bereits nichts mehr zu Essen im Gästeblock gab. Das knappe Angebot von vorgefertigten Leberkässemmeln (lagen im Pappkarton) und einer Handvoll Schokoriegeln war frühzeitig erschöpft, und die Flüssignachrung ließ auch zu wünschen übrig: Helles Leichtbier aus der Pulle, umgeschüttet in Plastikbecher. Ich habe am Anfang eins getrunken, und obwohl der Geschmack ganz in Ordnung war, habe ich auf dann doch nur noch eine Apfelschorle getrunken.
Kurz nach dem Seitenwechsel ging Preußen plötzlich unerwartet in Führung. Unerwartet nicht wegen der Spielanteile, sondern weil der Treffer aus einer Ecke resultierte, die Marco Riemer per Kopf einnetzte. Die Ecken waren ja in letzter Zeit etwas besser geworden (also: hoch auf den Torwart statt halbhoch ins Getümmel), aber dass ein Tor herauskam, hatten wir länger nicht. In der Folge spielte Preußen munter auf, hatte mehrere Chanchen zum 2:0, und wir hatten schon ein gutes Gefühl, als Regensburg einen Freistoß direkt verwandelte und damit den Ausgleich erzielte.
Der Gegentreffer sorgte für einen Bruch im Spiel der Adlerträger, irgendwie lief von da an nichts mehr so richtig zusammen. Wir ärgerten uns natürlich über das Gegentor, asagten uns aber auch, daß ein Punkt hier ja auch okay sei. Leider wurde es nicht einmal der eine Punkt, denn der SSV Jahn machte auch noch kurz vor Schluß das 2:1. Autsch. Danach gab es noch einige bemühte Versuche der Preußen, die aber nichts einbrachten, so daß das Spiel mit dem Ergebnis von 2:1 zu Ende ging.
Zurück zum Bahnhof ging ich zu Fuß und traf sogar auf dem Weg einen weiteren Preußen, der sogar im selben Zug sitzt wie ich, aber der Zug ist wieder so voll, daß keine zwei Plätze nebeneinander zu ergattern waren. So sitze ich neben einem Unbekannten und habe Zeit ud Muße, wieder einen Blogeintrag zu verfassen. Damit genug für heute, den nächsten schreibe ich auf dem Rückweg von Gießen (und ja, veröffentlicht werden sie wohl alle erst Sonntag, aber was solls).
Signing off.

Auf nach Regensburg

In diesen Minuten breche ich auf zu meiner längsten Bahntour der letzten Jahre. Von Breyell über Düsseldorf nach Regensburg, von dort drei Stunden später weiter nach Gießen, von dort am Sonntg wieder nach Breyell. Leider gibt es keinen anständigen Bahnkilometerzähler, aber einige hundert Kilometer sollten da schon zusammenkommen.

Und jetzt hoffe ich auf pünktliche Züge und ein angenehmes und erfolgreiches Spiel der Preußen. Signing off ‚till Sunday.

Und sie siegen doch noch

Während sich über dem Preußenstadion die Frühlingssonne langsam senkt und der Himmel von hellblau über rot ins nächtliche Dunkelblau übergeht, spielt sich auf dem Rasen unten ungewohntes ab: Preußen Münster holt einen Heimsieg. Ungewohnt? Ja, denn das ist seit Ende November nicht mehr gelungen. Und es war diese Sorte Sieg, die man gut anschauen kann: Druckvolles und engagiertes Spiel, leider doch sehr knapp, aber das macht den Fußball ja erst interessant. Wenn die Harmlosigkeit vorne nicht wäre, hätte das auch höher ausgehen können, aber im Endeffekt ist ein 1:0 gegen den direkten Abstiegskampfkonkurrenten Jena völlig in Ordnung, zumal der Sieg uns nicht nur auf Platz 12 hochspült, sondern auch dafür sorgt, daß wir die Arminen aus Bielefeld erstmal wieder hinter uns gelassen haben.

Es war einfach schön, wieder einen Sieg zu sehen, und die Stimmung im Rund war auch richtig gut. Ich war so froh, daß beim Wechselgesang „Preußen – Münster“ niemand mehr „Nullsechs“ gerufen hat, denn das klingt immer so blöd. Im Block 5 war gefühlt etwas weniger los als am Samstag, aber das Singen klappte ganz gut, oft auch mit den Leuten aus Block O.

So darf es gern weitergehen. Ich jedenfalls freue mich jetzt auf das Spiel in Regensburg.

Regensburg und Gießen

So, die nächste große Tour ist durchgeplant. Am letzten Märzwochenende (Ferienbeginn) zum Preußenspiel nach Regensburg und dann zur Geburtstagsparty meines lieben Freundes Andi nach Gießen. Sonntag wieder heim. Und dieses Mal fast nur ICE auf der Strecke. Freu mich schon 🙂

Jetzt muß ich nur noch zusehen, dass ich Bielefeld schaffe.