Der neue Dienstag

Es ist zehn vor elf, ich sitze zuhause am Schreibtisch und bin immer noch nicht in der Schule. Na sowas! Ja, nach dem neuen Stundenplan habe ich heute die ersten vier Stunden frei. Ich habe schon Unterricht geplant, mit der Bahn telefoniert, bin bei der Post gewesen und habe meine Tasche gepackt. Gleich fahre ich rüber zur Schule, damit ich um 11:45 auch pünktlich zur 5. Stunde antreten kann. Arbeit allez!

Und nachher schreibe ich ein paar Blogeinträge, die noch offen sind von gestern und eben.

Nicht viel heute

Ich habe heute nicht viel geschrieben, es gab aber auch nicht viel zu sagen. Und wenn man nichts zu sagen, muß man auch mal die Klappe halten. Erst war Schule, dann etwas Verschnaufpause, dann Training (hatte aber keine Power heute), und jetzt bin ich zuhause, mache gleich Abendessen und dann wohl gar nichts mehr.

Vielleicht schreib ich gleich noch was, wenn mir was einfällt 🙂

Sonntagabend

Sonntage sind bei mir oft gar nicht so sonntäglich, wie ich sie als guter Katholik halten sollte. Naja, wie mir Theologiestudent Uwe erklärt, gehöre ich eh exkommuniziert, weil ich den Papst nicht für unfehlbar halte, von daher bin ich eh verloren.Einen Tag brauche ich am Wochenende eben doch. Und wenn ich dann den Samstag für Fußball nutze, muß eben der Sonntag dran glauben. Jetzt bin ich durch mit der Arbeit für heute, mache mir gleich Abendessen und es mir dann auf der Couch bequem. Irgendeinen schönen Film werd ich mir wohl reinschmeißen, falls ich nicht noch etwas Interessantes im TV finde (meistens nicht).

Tja, die Woche war wie üblich arbeitsam. Wir haben die mündlichen Prüfungen in der 11 beendet, und am Mittwoch war ich auf einer ganz interessanten Fortbildung zum Thema „Mündliche Prüfungen in der Sekundarstufe I“. Dabei ging es eben nicht nur um Prüfungen, sondern auch um die allgemeine Verbesserung der Mündlichkeit. Sind eine Menge schöne Ideen rumgekommen, und die eine oder andere gedenke ich in nächster Zeit umzusetzen.

In der Biologie machen wir gerade ein paar Grundlagen der organischen Chemie. Eigentlich eher trockener Stoff, in vielen Punkten nur Wiederholung, aber die beiden Kurse machen richtig gut mit. Ich hoffe, das liegt nicht nur daran, daß die Halbjahresnoten anstehen 😉 Nächste Woche werden wir mal ein kleines Experiment einschieben, um etwas mehr Praxis reinzubekommen.

Außerhalb der Arbeit ist nicht viel passiert, wann auch? Über das Fußballspiel habe ich ja schon heute morgen geschrieben. Ach ja, ich habe bei der westline-Tippzeit zwei Scorerpunkte abgeräumt, weil ich beide Torschützen auf dem Zettel hatte. Und wenn sich Leverkusen-Mainz so hält, schaffe ich den Tagessieg beim Bundesliga-Tippspiel vom Kollegium (das würde dann auch für die Tabellenführung reichen). Na, abwarten, das Spiel läuft noch eine Weile.

Gestern Abend war wieder ein Auftritt mit dem Spielmannszug beim Karneval, aber ich war zu müde, um lange dazubleiben. Schade eigentlich, aber es nutzt ja auch nichts, wenn mir an der Theke die Augen zufallen. Also war ich früh im Bett und habe heute morgen gut ausgeschlafen. Die neue Schulwoche kommt bestimmt.

Das Blog hier scheint übrigens ganz gut zu ziehen. Ich habe jetzt schon jetzt Zugriffszahlen in diesem Monat, die ich mit meinen vorherigen Blogs nie erreicht habe. Das meiste kommt von Facebook (wo jeder Eintrag automatisch veröffentlicht wird), ein paar auch aus dem westline-Forum (wo ich nicht viel schreibe). Es ist ja nicht wirklich wichtig, daß möglichst viele Leute hier lesen, aber es ist doch schön, nicht nur für die leere Luft zu schreiben.

Und damit verabschiede ich mich für heute, wünsche einen erholsamen Sonntagabend und freue mich auf die neue Woche. Gute Nacht.

Eine Woche voller Samstage

In den Ferien ist es seltsam, da sind irgendwie alle Tage gleich. Keine feste Tagesstruktur, keine Arbeit am nächsten morgen – eben wie Samstag. Naja, wie Samstag ohne Fußball.

Das neue Jahr ist eine Woche alt, dieses Blog ebenso. An diesem zweiten Sonntag im Jahr 2012 (und dem 1. Sonntag im Jahreskreis der katholischen Kirche) habe ich tatsächlich noch etwas Arbeit zu tun, aber es hält sich in Grenzen. Die vergangene Woche war wie erwartet sehr arbeitsreich, dafür habe ich aber auch die erste Hälfte der Weihnachtsferien ziemlich abgeschaltet. Heute muß ich noch ein paar Reste erledigen, und natürlich wieder einen anständigen Blogeintrag schreiben, was ich hiermit tue.

Ich habe unter der Woche die „kleinen“ Formate des Blogs fleißig genutzt. Das sogenannte „Aside“ (im Theater für eine Bemerkung zum Publikum gedacht), das die Posts ohne Titel darstellt und eben für so Kleinigkeiten gedacht ist, hat sich als praktisches Werkzeug erwisen, das es mir erlaubt, einfach mal einen oder zwei Sätze rauszuhauen, ohne gleich einen großen Blogeintrag zu verfassen. Das ist fast wie mein privater Twitter. Hmm, vielleicht kann ich das auch noch verbinden – aber wer liest schon meinen Twitter? Das „Quote“-Format sorgt nur dafür, daß Zitate groß dargestellt werden, und ich werde es wohl weiter nutzen, um sporadisch mal ein interessantes Zitat zu veröffentlichen.

In dieser einen Woche habe ich schon über 150 Seitenaufrufe gehabt, eine ganz schöne Nummer für ein Blog voller privater Kleinigkeiten. Einiges ist über Facebook gekommen, der einzige Ort, wo meine Posts weitergereicht werden. Ich habe ja auch nicht den Anspruch, hier hunderte von Zugriffen zu bekommen, ab er es ist doch eine ganz nette Sache.

Morgen geht die Schule wieder los, gleich mit dem langen Montag. Ich freu mich, daß es wieder losgeht. Es wartet zwar viel Arbeit in den nächsten Tagen, dazu gehört aber auch der Start der mündlichen Prüfungen bei den Elfern, und auf die bin ich richig gespannt. Ein Experiment, an dem wir auch in den Ferien gearbeitet haben, um einen guten Modus und einen reibungslosen Ablauf zu haben. Bei den Fünfern und den Achtern stehen schon die nächsten Klassenarbeiten vor der Tür, dabei habe ich das Gefühl, die letzten waren gerade erst (aber das hängt auch mit meinen zwei Krankheitswochen zusammen, die verzerren die Zeitwahrnehmung doch ganz schön).

Gerade in der Oberstufe kann ich dann aber mal ein paar Wochen gründlich thematisch arbeiten, ohne daß gleih wieder eine Klausur ansteht. Es warten ja ein paar schöne Themen: Organische Chemie in Bio, mehr gesonnte Rosinen bei den Zwölfern, und nach den Orals möchte ich mit den Elfern wieder ein bißchen ans Schreiben kommen. In zweieinhalb Wochen ist Notenschluß, und während ich mir schon ein paar Gedanken gemacht habe, steht doch noch nichts fest. Vielleicht sammle ich noch ein paar Mappen bzw. Hefte ein, um mir da mal einen Eindruck zu verschaffen. Das heißt, wenn ich zwischen den Klassenarbeitskorrekturen Zeit dafür habe.

Übrigens wurde diese Woche auch Fußball gespielt (ich kann es ja nicht unerwähnt lassen): Preußen hat gestern ein Testspiel gegen Fortuna Köln (Regionalliga West) mit 3:0 gewonnen, und die Saints haben im FA-Cup-Match in Coventry endlich wieder auswärts gewonnen. Derweil habe ich mir ein Ticket fürs Spiel der Preußen bei Rot-Weiß Oberhausen bestellt. Das Spiel ist in zwei Wochen, die Anfahrt nur etwas mehr als eine Stunde, und im Ticket ist die Fahrkarte für den VRR gleich mit drin, so daß die Tour günstiger für mich kommt als eine Fahrt zum Heimspiel in Münster. Und ich muß ja jede Gelegenheit nutzen, um die Preußen zu sehen, da ich dieses Jahr mindestens ein Spiel mehr sehen will als letzte Jahr.

Nun, ich bin voller Tatendrang, das neue Jahr kann kommen (ja, ich weiß, ist es schon, aber eigentlich geht es morgen erst wirklich los, denn die bisherige Woche war ja nur ein Eingrooven. Jetzt sind es auch schon über sechshundert Wörter, die ich hier geschrieben habe, und es ist ein ganz anständiger Blogeintrag geworden. Ich denke, damit kann ich für heute zufrieden sein. Jetzt noch eben taggen und dann ist es gut für heute. Wenn mir nicht noch ein Aside einfällt.