Kein Kommers in London

Tja, so können sich Pläne ändern. Bis gestern abend hatte ich noch geplant, in zwei Wochen nach London zu fahren, um das 9. Stiftungsfest meiner lieben Gregoriana zu begehen. Und jetzt wird das Fest einfach auf Oktober verlegt 😦 Ich bin sauer und plane derzeit nicht, im Oktober hinzufahren, weil ich gerade so gar keine Lust darauf habe.

Ich werde allerdings trotzdem am 9. Juni nach London fahren. Der Grund? Ich habe bereits Zugtickets gebucht für den Termin, und da ein Teil nicht stornierbar ist und der Rest Gebühren kostet, wären 110 Euro einfach weg, für nichts. London ist immer eine Reise wert, also fahre ich einfach. Jetzt muß ich nur noch überlegen, was ich am Samstagabend in London anstelle.

Hmm, bei genauerem Hinschauen sollte ich mir einen Platz zum Fußballgucken suchen, denn Deutschland spielt an dem Abend. Ich hoffe doch, dass das in irgendeiner Sportsbar zu sehen sein wird. Muß mal meine Bundesbrüder fragen.

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SchöneReise

Mir ist gerade aufgefallen, wie bescheuert die Namen der Fahrkarten im NRW-Tarif eigentlich klingen (und geschrieben werden). Eine Einzelfahrt heißt eben nicht einfach Einzelfahrt, sondern „SchöneReiseTicket NRW Einzelfahrt“. SchöneReiseTicket. Mit wortinternen Großbuchstaben, dafür ohne Bindestrich. Furchtbar.

Wobei das bei den anderen Fahrkarten ja ähnlich ist: Die Pauschal-Einzelfahrt heißt „SchöneFahrtTicket“, die NRW-Tageskarte „SchönerTagTicket“ und so weiter. Als ob mir so ein Ticket einen schönen Tag bescheren würde. Ich meine, wir sprechen von Nahverkehr in NRW, und das heißt eher volle Züge und wenig Komfort. Das ganze setzt sich fort bis zum „SchönerMonatTicket“. Hallo? gehts noch?

Nun, mittlerweile benutze ich die Fahrkarten des NRW-Tarifs ja eher selten, weil ich meist den Fernverkehr nehme. Nur zu meinen Eltern fahre ich immer noch rein Nahverkehr. Ich kaufe mir dann eine Fahrkarte. Eine Einzelfahrkarte. Kein „SchöneReiseTicket Einzelfahrt“. Auch wenn es drauf steht.

 

Und sie siegen doch noch

Während sich über dem Preußenstadion die Frühlingssonne langsam senkt und der Himmel von hellblau über rot ins nächtliche Dunkelblau übergeht, spielt sich auf dem Rasen unten ungewohntes ab: Preußen Münster holt einen Heimsieg. Ungewohnt? Ja, denn das ist seit Ende November nicht mehr gelungen. Und es war diese Sorte Sieg, die man gut anschauen kann: Druckvolles und engagiertes Spiel, leider doch sehr knapp, aber das macht den Fußball ja erst interessant. Wenn die Harmlosigkeit vorne nicht wäre, hätte das auch höher ausgehen können, aber im Endeffekt ist ein 1:0 gegen den direkten Abstiegskampfkonkurrenten Jena völlig in Ordnung, zumal der Sieg uns nicht nur auf Platz 12 hochspült, sondern auch dafür sorgt, daß wir die Arminen aus Bielefeld erstmal wieder hinter uns gelassen haben.

Es war einfach schön, wieder einen Sieg zu sehen, und die Stimmung im Rund war auch richtig gut. Ich war so froh, daß beim Wechselgesang „Preußen – Münster“ niemand mehr „Nullsechs“ gerufen hat, denn das klingt immer so blöd. Im Block 5 war gefühlt etwas weniger los als am Samstag, aber das Singen klappte ganz gut, oft auch mit den Leuten aus Block O.

So darf es gern weitergehen. Ich jedenfalls freue mich jetzt auf das Spiel in Regensburg.