Kurze Woche

Es ist schon irgendwie komisch, wenn eine Schulwoche erst am Mittwoch losgeht. Diese Woche war so eine, denn Montag und Dienstag war ja frei wegen Karneval. Und vor mir liegt die erste komplette Schulwoche seit (gefühlt) Ewigkeiten. Na, mal schauen, was noch so ausfällt.

Fußball gespielt wurde ja eine Menge in dieser Woche. Unter der Woche europäisch, wobei sich die Bayern blöd angestellt haben, während Schalke und Hannover in der Europa League ins Viertelfinale eingezogen sind. Was haben sie davon? Beide haben heute am Sonntag verloren, so daß Bayern wieder auf Platz zwei steht, weiterhin vier Punkte hinter Dortmund. Immerhin haben sie wieder gewonnen.

Preußen hat nicht gespielt. Das heißt, sie haben schon, aber ich war nicht da. Statt ausverkauftes Heimspiel gegen Osnabrück gab es ein Testspiel in Schermbeck. Nein danke. Ich hatte ja vorgehabt, stattdessen abends nach Venlo zum Fußball zu fahren (habe ich ja schon länger vor), aber irgendwie hab ich es am Abend vergessen, also war ich nicht da. Irgendwann schaff ich es schon 🙂 Jetzt hoffe ich einfach mal auf einen Nachholtermin des Preußenspiels gegen Osna Anfang April, da sind nämlich Ferien.

Am Freitag gab es in der Schule den ersten Kontakt zur 9b (naja, irgendwann war ich da schonmal in der Vertretung, aber daran erinnere ich mich kaum). Netter Haufen, auf den ersten Blick. Einige bekannte Gesichter dabei, und eine Handvoll davon kannte ich auch noch beim Namen. Wenn die so weitermachen, werden wir viel Freude zusammen haben.

Und jetzt ist der Tatort vorbei, ich schaue gerade die Bundesliga auf WDR und werde bald schlafen gehen. Morgen wartet ein langer Tag. Schulisch ist der Montag zwar etwas entschärft (zwei Freistunden zwischendurch, weil ich die Fünfer nicht mehr habe), aber dafür möchte ich nachmittags nach Gladbach zum Zollamt, um ein Päckchen abzuholen, und dann gehts noch zum Abendessen wieder nach Gladbach. Zwischendurch noch einkaufen, und und und. Und dann kommt dieser seltsame Dienstag, an dem ich nach neuem Plan die ersten vier Stunden frei habe. Also, an den neuen Plan muß ich mich noch gewöhnen.

Okay, reicht für heute. Gute Nacht Welt.

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Doofer Tag heute

Aschermittwoch. Der Katertag nach dem Karneval. Ich habe ja meinen Karneval schon am Montag beendet (nicht, daß es viel genützt hätte), insofern war es kein Katertag. Der Unterricht lief etwas zäh, aber im Großen und Ganzen okay. Den Nachmittag habe ich vor allem am Schreibtisch verbracht, bis in den Abend. Viel Arbeit, leider. Und immer noch nicht alles geschafft, Rest mach ich morgen. Und zu allem Überfluss fängt sich Bayern gerade das 0:1 in Basel. Ich möchte jetzt wüste Schimpfwörter benutzen, aber dann geht das Blog nicht mehr als „Für alle Altersstufen“ durch, also lasse ich das lieber.

Gute Nacht.

Das war Karneval

Vorweg: Diesen Beitrag habe ich gestern Abend geschrieben, und ich dachte, ich hätte ihn auch veröffentlicht. War wohl ein Irrtum. Self-Demonstrating Article, gewissermaßen. Also, ohne weiteres Getue, mein Karnevals-Artikel von gestern.

Rosenmontag, halb acht. Ich bin müde. Ich hatte zwei feierintensive Tage, und jetzt reicht es einfach. Und ich habe gestern mein großes Sonntagsposting nicht gemacht, weil ich den ganzen Tag unterwegs war. Darum schreibe ich es eben heute. Thema: Natürlich Karneval, was sonst?

Nachdem mir letztes Jahr mein Karnevalswochenende durch eine blöde Entzündung versaut wurde, war dieses Jahr die Karnevalszeit insgesamt deutlich ruhiger. Keine musikalische Begleitung einer Prinzengarde, nur die zwei Sitzungen im Januar und die Umzüge am letzten Wochenende. Aber dieses Wochenende hatte es in sich. Freitag war ja ganz harmlos, einmal durch den Breyeller Ortskern, dann noch ein Bierchen bei Hahnestroat, ab nach Hause. Samstag war dann schon ein anderes Kaliber.

Samstag war ja nun der Umzug in Lötsch. Das Wetter war in Ordnung, ein bißchen Nieselregen, aber wofür gibt es geeignete Kleidung? Der kleine Zug hat aber Spaß gemacht, und es war angenehm, daß ein mobiler Bierwagen gleich hinter uns war. Die After-Zug-Party hat auch Spaß gemacht, ich war aber um neun Ihr kaputt und bin nach Hause. Das lag auch daran, daß ich ständig ein neues Bier in die Hand gedrückt bekam. Naja, jedenfalls bin ich recht früh schlafen gegangen, war aber dann um fünf Uhr morgens wach und konnte nicht mehr schlafen. Hatte ich eben mehr Zeit zum Packen.

Mit dem Zug ging es nach Köln-Brück, wo ich erstmal alleine war, denn die anderen vom Spielmannszug Lüdinghausen kamen erst gegen eins an. Das war aber gut so, denn natürlich brachten die Jungs Bier mit, und da hätte ich viel früher auch keins gewollt. Der Zug lief reibungslos und angenehm, es war richtig was los, und ich hatte echt Spaß. Im Anschluß fuhr ich dann mit Steve nach Köln in die City, wo wir dann die Kölner Karnevals-Kneipen-Partyszene erkundeten, und da kam unsere Ranger-Uniform als Kostüm gerade recht. Besonders lustig wurde es, als wir uns zu späterer Stunde darauf verlegten, nur noch englisch zu sprechen und so zu tun, als seien wir wirklich aus Kanada. Grandios! Nächstes Jahr wieder 🙂

Mit dem letzten Zug ging es nach Gummersbach und da zügig ab ins Bett bzw. auf die Luftmatratze, und heute morgen sind wir dann nach einem anständigen Frühstück wieder nach Köln gefahren. Dort hatte ich eine Dreiviertelstunde Umsteigezeit, die wir dann nutzten, um das bunte Treiben draußen ein wenig zu begutachten. Und dann bin ich nach Breyell weitergefahren und Steve zurück nach Gummersbach, und jetzt bin ich müde und werde wohl früh ins Bett gehen. Morgen ist frei, aber ich habe viel zu tun, weil heute nicht besonders viel ging.

Also dann: Karneval war wieder schön dieses Jahr, und ich freue mich auf nächstes Jahr. Für den Moment bleibt nur Helau und Alaaf und allen, die morgen noch weiterfeiern, noch ganz viel Spaß. Gute Nacht.

Endlich mal wieder in Rot

Am Karnevalssonntag werde ich nicht in Nettetal sein, sondern in Köln. Naja, Köln-Brück, aber immerhin. Warum? Meine alten Kameraden vom Spielmannszug Lüdinghausen haben angefragt, ob ich nicht Zeit hätte, um mitzuspielen. Ich habe Zeit, also werde ich da sein.

Freu mich schon 🙂

Endlich wieder Schule

Das war eine schöne Woche, so im Rückblick. Anstrengend, natürlich, ich war ja auch wieder arbeiten, aber es tut wirklich gut, wieder Schule zu haben. Das mag mancher jetzt komisch finden: „Wieso freut der sich über die Schule, wo er doch gerade Ferien hatte?“ Tja, ich mag es eben doch lieber, was zu tun zu haben, und davon gab es diese Woche ja genug.

Die mündlichen Prüfungen bei den Elfern sind jetzt auf Halbzeit (bzw. sogar ein bißchen mehr), und es läuft bisher ganz schön. Kein grober Unfug, gut vorbereitete Schüler, und ich glaube, den einen oder anderen habe ich in diesen Tagen das erste Mal wirklich Englisch sprechen gehört. Hoffentlich kriege ich im Unterricht demnächst mehr davon. Ich finde jedenfalls das Experiment „Mündliche Prüfung statt Klausur“ durchaus gelungen, auch wenn es organisatorisch ein ganz schöner Brocken ist. Wenn das in der Zukunft verpflichtend wird, werden wir um ganze Prüfungstage kaum drumherum kommen. Es wäre auch sinnvoll, mehr Zeit pro Prüfung einzuplanen. Es ist doch schade, wenn man die Prüflinge manchmal geradezu abwürgen muß, um noch ein bißchen Zeit für die schnelle Notenbesprechung zu haben, bevor die nächsten reinkommen; ich würde die Leute manchmal gerne weiterreden lassen. Nun, man kann nicht alles haben…

Ich habe ja in diesen Tagen den Luxus, keine Klausur oder Klassenarbeit korrigieren zu müssen, insofern ist das Leben recht entspannt. Entspannt genug, daß ich gestern beim Büttenabend der Molveren Dei nicht so früh nach hause bin, sondern bis nach Mitternacht dageblieben bin und einiges über den Breyeller Karneval gelernt habe. Ich hatte so richtig gute Laune gestern, weil die Karnevalszeit in den letzten zwei Jahren echt ein Highlight war und ich mehr davon vertragen könnte. Ich werde mich wohl in den nächsten Wochen orientieren und dann, wenn ich für mich feststelle, daß ich das hinkriege, demnächst sogar einer Karnevalsgesellschaft beitreten. Mal schauen. und bis dahin: Helau!

Ich wäre kein Preußenfans, wenn ich nicht an dieser Stelle meinen Senf zu den neuesten Entwicklungen beim SCP abgeben würde. Unser Erfolgstrainer Marc Fascher wird uns am Saisonende verlassen, da er seinen Vertrag nicht verlängert. Wirklich überraschend ist es ja nicht, nach dem Gehampel der letzten Wochen. Schade ist es auf den ersten Blick sicher; auf der anderen Seite wünsche ich jetzt dem Vorstand ganz viel Glück, damit die geschaffenen Tatsachen sich hinterher zum Besten auswirken. Ich wünsche mir, daß wir einen tollen neuen Trainer kriegen, der gute Ergebnisse und guten Fußball zu erzeugen vermag. Klar, Wunschdenken, aber man wird ja noch träumen dürfen – schließlich will ich die Preußen noch weiter oben sehen.

Heute habe ich meine neue Leeze das erste Mal richtig ausgefahren, nämlich nach Mönchengladbach-Wickrathsberg, wo CS-Rainer zum „Himmel un Ääd“-Essen geladen hatte. Lecker wars, reichlich auch, und dank des schönen Wetters war es eine Freude, am späten Vormittag die knapp über 27 Kilometer bis dahin unter den Sattel zu nehmen. Ich bin dann abends auch zurückgeradelt, zumal die Zugfahrt genauso lange dauert, wegen der langen Umsteigezeit am Gladbacher Hauptbahnhof. Und so habe ich jetzt heute insgesamt 55 Kilometer gefahren, mit einem Schnitt von knapp über 20 km/h, das ist schon ganz ordentlich. Ich freue mich schon auf die nächste Tour, wo immer sie hingeht.

Alles in allem also eine ereignisreiche Woche, und jetzt freue ich mich auf die nächste. Ich hoffe, es geht alles gut weiter. Gute Nacht.

Karneval!

Endlich wieder Karneval! Nachdem ich in den letzten zwei Jahren in Goch auf den Geschmack gekommen bin, habe ich heute erntshaft in den Nettetaler (und speziell den Breyeller) Karneval reingeschnuppert. Gefällt mir! Habe auch Kontakt mit einer der hiesigen Karnevalsvereine aufgenommen, per langem Thekengespräch. Prima Start 🙂

Ein Phänomen aus Gocher Zeiten bleibt: An jedem Karnevalsabend treffe ich Schüler oder Schülerinnen. Ist auch immer wieder interessant.