Müde

Es gibt viel zu schreiben über das Wochenende, speziell das Fußballspiel gestern, aber ich bin müde und mache es deswegen halbwegs kurz. Ich bin gestern nach Karlsruhe gefahren, zur Abschiedsparty eines guten Freundes (der nach Köln zieht und damit demnächst viel näher ist). Durch eine Zugverspätung bin ich nicht in Mannheim, sondern in Heidelberg umgestiegen (mit Sonne) und fast eine Stunde zu spät in Karlsruhe angekommen (im Regen).

Wegen des Regens wurde der Projektor dann nicht draußen aufgebaut, sondern im Conventsraum, und gerade vor dem Anstoß war alles klar. Naja, das Ergebnis des Spiels dürfe bekannt sein, und ich werde wohl die Tage noch mehr dazu schreiben. Jedenfalls haben wir nach dem letzten Elfer gleich abgeschaltet und sind in die Kellerbar gezogen, um uns der Abschiedsparty zu widmen. Die war dann auch feucht-fröhlich, und lang. Übernachtet habe ich dann auf einem bequemen Luftbett in einem eigenen Zimmer unterm Dach.

Dort war es dann am Morgen schon früh hell und heiß, denn heute war Sonnenwetter angesagt. Ich bin dann aufgestanden und habe mich auf den Weg zum Städtischen Klinikum gemacht. Nein, ich hatte nicht so böse Kopfschmerzen, aber ein weiterer Freund liegt dort seit Freitagnacht, weil er auf dem Heimweg von einer Feier überfallen, ausgeraubt und verprügelt wurde. Bitter, so etwas. Nun, mich hatte er wirklich nicht erwartet, aber gefreut hat er sich schon.

Und da ich eh auf und wach war, habe ich dann nicht noch länger auf dem Zollernhaus gewartet, bis mehr Leute wach wurden, sondern hab mich auf den Heimweg gemacht, und weil ich dann spontan doch auf den ICE umgestiegen bin, war ch drei Stunden früher zuhause als ursprünglich geplant.

Und dann habe ich noch einiges gearbeitet und werde gleich ins Bett gehen, weil ich dringend Schlaf brauche. Also gute Nacht 🙂

Traurig, der Olli

Gerade ist das Relegationsspiel zwischen Karlsruhe und Rgensburg vorbeigegangen. Ich sehe das gerade noch im TV, und gerade interviewen sie Oliver Kreuzer. Gott, ist der fertig. Der schaut so traurig drein, daß ich fast weinen möchte. Natürlich ist die Stimmung im Wildpark jetzt gedrückt, denn der KSC ist abgestiegen, nach einem 2:2.

Und jetzt freue ich mich als Preußenfan über eine interessante Auswärtsfahrt, die ich hoffentlich mitmachen kann 🙂

Regensburg mit Remis

Und wieder ein Relegationsspiel! Jeden Tag Fußball! Ich werd bescheuert!

Okay, im Ernst, heute hat Regensburg gegen Karlsruhe gespielt und ein Remis erreicht. Das ist nicht gut. Ein Unentschieden zuhause ist nicht viel, da hat Karlsruhe ganz gute Chancen im Rückspiel. Ich mag ja den KSC udn wünsche ihm an sich nichts Schlechtes, aber die hätte ich einfach gern in unserer Liga (also bei Preußen in der Liga). Nach Regensburg fahr ich jedenfalls nicht mehr.

Aachen wir kommen

So, Nachtrag zu gestern: Die Zweite Liga hat ihren letzten Spieltag gehabt, und Aachen kommt zu uns in Dritte Liga. Das bedeutet zumindest ein halbwegs nahes Auswärtsspiel. Karlsruhe hat sich auch auf dem Relegationsplatz gehalten (sie haben gewonnen, aber die davor eben auch), da geht es dann um die Relegation. Und oben, ja, da hat Düsseldorf sich gehalten, obwohl St.Pauli den falschen SCP mit 5:0 abgefertigt hat. Also, in der Zweiten Liga ist alles Wesentliche für mich wunschgemäß gelaufen, und jetzt bin ich gespannt auf die Relegation.

Gute Nacht 🙂

Aachen kommt näher

Nachdem Eintracht Frankfurt gestern in Aachen gewonnen hat, sind sie zurück in der Bundesliga. Herzlichen Glückwunsch. Am anderen Ende der Zweiten Liga zeichnte sich ein Abstieg von Alemannia Aachen immer deutlicher ab. Ich persönlich würde das sehr begrüßen; nicht, weil ich der Alemannia Böses wünsche, sondern weil es ein Auswärtsspiel in der Nähe wäre, zu dem ich nicht sechs, sieben Stunden mit dem Zug anreisen müsste, sondern kaum anderthalb. Aus demselben Grund hoffe ich, dass Rot-Weisß Oberhausen in der Dritten Liga bleibt, denn dahin fahre ich nur eine Stunde. Und natürlich drücke ich aus demselben Grund der Reserve von Borussia Mönchengladbach in der Regionalliga West die Daumen, aber das sieht eher schlecht aus. Dann eben bitte Dortmund II, das ist immerhin noch etwas näher als Münster.

Aus ganz anderen Gründen wäre ich über den Karlsruher SC als Drittligisten nicht böse – dann hätte ich nämlich noch einen Grund, mal wieder nach Karlsruhe zu fahren 🙂

Auf dem Rückweg

Ich sitze im IC2312 von Stuttgart nach Münster (gut, zu dem Zeitpunkt, an dem ich diesen Artikel veröffentliche, sitze ich da nicht mehr, denn im Zug bin ich nicht online). Zugestiegen bin ich in Mannheim, und ich fahre bis Düsseldorf, von wo mich der Nahverkehrszug nach Hause bringt. In diesem Intercity habe ich keine Sitzplatzreservierung, und es wäre auch unnötig gewesen, denn ich sitze hier im vordersten Wagen, nahe des Fahrradabteils, und bin der einzige Fahrgast in diesem Wagen. Ich habe die freie Auswahl unter 31 Sitzplätzen und habe den angenehmsten gewählt, und das ist für mich Platz 45.Fensterplatz in der Viererbank mit Tisch, rechte Seite, vorwärts fahrend. Ich fahre lieber vorwärts, da ist der Blick besser, und gestern habe ich im IC von Aalen nach Karlsruhe eine Viererbank in Beschlag genommen und mich am Kopfbahnhof Stuttgart auf die andere Tischseite gesetzt, wegen des Richtungswechsels. Die rechte Seite ist mir deswegen lieber, weil wir ab Mainz die Rheinschiene entlangfahren, und die rechte Zugseite ist die Seite zum Rhein raus, hier habe ich dann also den besten Blick. Und da hier keine Plätze reserviert sind, kann ich hier bis Düsseldorf bleiben. Erfahrungsgemäß werden die Plätze in „Randlagen“ (also am Anfang und Ende des Zuges) als letzte zur Reservierung rausgegeben, so dass man da oft massenhaft freie Plätze findet. Das habe ich letzten Sommer von einem Schaffner im EC von Karlsruhe nach Düsseldorf gelernt, und seitdem habe ich keine einzige Reservierung mehr gekauft. Und jetzt habe ich diesen schönen Platz, an dem es obendrein eine Steckdose für den Laptop gibt. Was will man mehr?

Mainz: Hmm, ich frage mich, wann sich der Schaffner mal hierher verirrt. Nicht, daß es nötig wäre: Mein Ticket wurde schon zweimal kontrolliert, und ich brauche keinen Schaffner. Jetzt  steigen mehr Leute zu, ich bin nicht mehr alleine hier. Macht nichts, Im Fernverkehr ist es immer noch ruhig.

Gestern auf der Hinfahrt habe ich zwischen Düsseldorf und Stuttgart meine gesamten Lernstandserhebungen ausgewertet, den ganzen Stapel. Das fahrende Büro, sozusagen. Sinnvoll genutze Zeit.

Koblenz: Wieder Zusteiger. Es füllt sich mittlerweile merklich. Der Schaffner sagt durch, dass Marie bitte zu ihren Eltern in Wagen 10 zurückkehren möge. Ich schaue Futurama auf dem Laptop und lasse mich nicht stören. Mittlerweile sind wir auf der Rheinschiene, der Blick ist gut, nur das Wetter ird immer schlechter.

Bonn: Ich hatte gar nicht gewußt, daß wir in Bonn halten, aber soll mir recht sein. Es regnet. Regen ist blöd. Naja, ich muß ja nicht raus heute, nur nachher kurz in Breyell vom Bahnhof nach Hause. Es sind weitere Leute zugestiegen, mittlerweile gibt es nur noch wenige freie Plätze. In meiner Viererbank hat sich aber sonst noch nieand hingesetzt. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Menschen erstmal nach zwei freien Plätzen nebeneinander suchen, bevor sie sich zu fremden Menschen dazusetzen. Und in so einem Zug gibt es viele Plätze, da gehen sie durchaus mal einen Wagen weiter. Wenn sich jemand setzen sollte, wird er aber erstmal den Platz mir diagonal gegenüber nehmen, das erlaubt die größtmögliche Distanz (und Beinfreiheit).
Mir fällt gerade auf, dass die Sitznummern höher gehen, als es in diesem Wagen Plätze gibt. Seltsam.

Gestern war ich beim Fußball, abwer allzuviel gibt es nicht zu sagen. Die Preußen haben ordentlich gespielt, zwei Abseitstore gemacht, dafür kein richtiges, und am Ende haben sie durch einen direkten Freistoß das Tor kassiert. Leider verloren. Ärgerlich. Ich war erstmal schlecht gelaunt, habe mich auf dem Weg zum Bahnhof mit einem netten Aalen-Fan unterhalten (der in Heidenheim wohnt, also im fußballerischen Feindesland), dann ein Bier in der Kneipe gegenüber vom Bahnhof getrunken und bin dann nach Karslruhe, wo ich mit guten Freunen einige schöne Stunden in der Zollernbar verbracht habe. Sogar den Boxkampf konnten wir da schauen. Und heute morgen hatte ich nicht einmal Kopfschmerzen, ich bin allerdings ein wenig müde.

Köln: Mehr Regen, sonst nichts Wesentliches. In zwanzig Minuten bin ich in Düsseldorf, da muß ich wieder umsteigen, in den Nahverkehr. Ich mag Nahverkehr nicht. IC,EC, ICE sind prima, aber Nahverkehr nervt. Naja, hilft nichts, ich muß ja nach Hause.

Signing off.