Lewandowski wechselt zum FC Bayern!

Ich habe es gerade erst gelesen, aber die Meldung ist schon seit Montag raus: Lewandowski geht zum FC Bayern München, wechselt vom Pokalfinalgegner zu den Süddeutschen. Äh, was? Wieso sollten die Dortmunder den abgeben? Wo ist der Sinn? Haben die nach dem Reus-Transfer kein Geld mehr?

Die Wahrheit ist mal wieder ganz harmlos: Es stimmt, Lewandowski wechselt tatsächlich zum FC Bayern, aber nicht Robert vom BvB, sondern Gina vom FFC. Es geht also um die (im Pokal siegreiche) Frauenfußballmannschaft der Münchner. Offenbar hat die Medung am Montag für einiges Aufsehen gesorgt, natürlich zu Unrecht.

Weiteres läßt sich bei der Süddeutschen Zeitung nachlesen. Herrliche Geschichte 🙂

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Bayern im Pokalfinale

Heute spielt Bayern gegen Frankfurt im Pokalfinale.

Was?

War das nicht Bayern gegen Dortmund?

Ja, das kommt nachher. Jetzt kommt erstmal FC Bayern München gegen 1.FFC Frankfurt. In Köln beginnt das Pokalfinale der Frauen, und auch bei diesem Spiel drücke ich Bayern die Daumen. Der Ferseher läuft, ich kümmere mich allerdings nebenbei noch um andere Dinge (oder sollte ich besser sagen: Ich erledige wichtige Arbeit, und nebenbei läuft Fußball? Ja, das trifft es eher.)

Im Frauen-Pokalfinale ist Bayern Außenseiter. Naja, im Männer-Finale nachher auch irgendwie, aber da ist es doch knapper, denke ich 🙂

Aachen kommt näher

Nachdem Eintracht Frankfurt gestern in Aachen gewonnen hat, sind sie zurück in der Bundesliga. Herzlichen Glückwunsch. Am anderen Ende der Zweiten Liga zeichnte sich ein Abstieg von Alemannia Aachen immer deutlicher ab. Ich persönlich würde das sehr begrüßen; nicht, weil ich der Alemannia Böses wünsche, sondern weil es ein Auswärtsspiel in der Nähe wäre, zu dem ich nicht sechs, sieben Stunden mit dem Zug anreisen müsste, sondern kaum anderthalb. Aus demselben Grund hoffe ich, dass Rot-Weisß Oberhausen in der Dritten Liga bleibt, denn dahin fahre ich nur eine Stunde. Und natürlich drücke ich aus demselben Grund der Reserve von Borussia Mönchengladbach in der Regionalliga West die Daumen, aber das sieht eher schlecht aus. Dann eben bitte Dortmund II, das ist immerhin noch etwas näher als Münster.

Aus ganz anderen Gründen wäre ich über den Karlsruher SC als Drittligisten nicht böse – dann hätte ich nämlich noch einen Grund, mal wieder nach Karlsruhe zu fahren 🙂

Hotspot

Jetzt bin ich wirklich drin. Ich habe mir einfach mal den Luxus geleistet, im ICE das Internet zu benutze; nicht, weil ich unbedingtr brauche, sondern weil es ein schöner Gag ist. Sag ich mal. Außerdem kann ich jetzt im Zug bloggen und muß nicht bis zuhause warten. Die beiden Posts von gestern hbe ich schon veröffentlicht, jetzt schreibe ich mal über die aktuelle Lage.

Ich bin ja gestern abend im Regionalexpress von Frankfurt nach Gießen gefahren, und das war nach den vielen Stunden im ICE geradezu ein Kulturschock. Voll, laut, heiß, einfach nicht angenehm – wieder einmal eine Bestätigung für meine Abneigung gegenüber Nahverkehrszügen. Immerhin war er pünktlich, und die Part war lang und lustig, inklusive Darts und Pfälzer Weißwein. Die Kopfschmerzen heute morgen waren dann nicht so toll, aber es gibt ja Aspirin. Von Gießen bin ich heute mit dem Intercity wieder nach Frankfurt gefahren und bin dort in den ICE gestiegen.

Auch dieser ICE ist voll, ich habe aber einen Sitzplatz, und neben mir ist der Platz auch frei, ich habe also Raum zum Ausdehnen. Dank Multistecker kann ich gleichzeitig mein Handy aufladen und den Computer am Netz haben. Der ICE fährt gerade die Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Köln entlang, hat annähernd Tempo 300 (geschätzt) und es fühlt sich wirklich schnell an. Die Sonne scheint, was mich überrascht, denn ich hatte irgedetwas von schlechtem Wetter gelesen. Ich hoffe, der Zug kommt früh in D-Dorf an, denn dann habe ich vielleicht die Chance, die Eurobahn eine Stunde früher zu nehmen und die Gesamtfahrzeit Gießen-Breyell auf knapp drei Stunden zu reduzieren.

Gerade ist der Strom an der Steckdose ausgegangen, jetzt ist er schon wieder da. Ich nehme das mal als Signal, mit dem Schreiben aufzuhören und stattdessen meine Internetstunde sinnvoll zu nutzen, durch unkontrolliertes Surfen 🙂 Also, schönen Tag noch, die nächste Meldung kommt dann wieder vom festen Netz daheim.

ICE, ICE, Baby

(Geschrieben am 31.03. im Zug)

Nach der Fahrt mit der Eurobahn bis Düsseldorf geht meine Fahrt im ICE weiter. Ich schreibe diesen Beitrag kurz hinter Frankfurt, bin also jetzt schon knpp zweieinhalb Stunden mit dem ICE 529 unterwegs. Ins Internet kann ich leider nicht; ich habe ernthaft überlegt, mich für ein Stündchen in den Hotspot einzuloggen, aber ich bekomme die Landing Page gar nicht erst angezeigt, auf der ich mein Geld abgeben kann, und die Zugbegleiterin kann mir da auch nicht weiterhelfen. Bäh. Ist aber auch nicht so schlimm, denn beschäftigen kann ich mich auch so. Genug zu lesen habe ich, und mit meinem kleinen Laptop kann ich auch ohne Internet einiges anfangen. Heute ist ja der erste Ferientag in NRW, und so sah es dann in Düsseldorf auch aus. Viele Leute am Bahnsteig, und viele Reservierungen im Zug. Ich habe gestern mal die Reservierungsmöglichkeiten gecheckt und festgestellt, daß meine „Idealplätze“ nicht mehr zu bekommen waren. Ich habe also auf Reservierung verzichtet, bin einfach eingestiegen und habe mir dann einen netten Gangplatz genommen, neben einem Asiaten, der die ganze Zeit geschlafen hat. Es dauerte eine Weile, bis die Reisendne um mich herum alle einen Platz gefunden hatten; das heißt, einige haben auch gar keinen Sitzplatz gefunden, sondern mußten stehen oder im Gang sitzen. Ich bin so froh, daß ich leicht reise (mein Rucksack ist mein einziges Gepäck). Schon für zwei Personen war es nicht leicht, Plätze zu finden, aber als Alleinreisender geht fast immer was. Es kommt natürlich auch auf die Strecke an, denn viel der bestehenden Reservierungen waren bis oder ab Frankfurt, aber ich habe mir einen unreservierten Platz gesucht, den ich nun die ganze Fahrt lang besetzen kann. Der Zug hat sich in Köln Messe/deutz zehn Minuten Verspätung eingefangen, dann durch einen Wartehalt in Bonn/Siegburg nochmal etwa fünf Minuten; seitdem hat sich die Durchsage verdächtig zurückgehalten mit den Minutenzahlen, aber gerade eben (Aschaffenburg) wurden 14 Minuten durchgesagt. Da ich in Nürnberg 31 Minuten zum Umsteigen habe, ist das überhaupt kein Problem für mich, wenn nicht noch mehr dazukommt. Sehr praktisch finde ich, daß in diesem Zug (ein ICE3) Steckdosen an allen Plätzen vorhanden sind, jeweils eine zwischen den Sitzen. Die meisten nutzen sie gar nicht, aber ich schon. Ich habe auch einen kleinen Mehrfachsstecker dabei, also könnte meine Nachbrin (der Asiate ist in Frankfurt ausgestiegen) auch ihren Laptop anschließen, wenn sie überhaupt einen hat. Bisher bin ich konkurrenzlos und freue mich über die Stromversorgung. Und mit diesen Worten schließe ich diesen Beitrag, den nächsten schreibe ich nach dem Spiel, wenn ich wieder im ICE sitze und Richtung Frankfurt düse.