Reparatur

Vor fast einem Jahr fiel in der Schule mein zu dem Zeitpuntk nagelneues Netbook herunter. Kein Schüler war Schuld daran, ich habe das ganz alleine fabriziert. Wirkung: Das Scharnier brach, und seitdem war ich mit dem Netbook immer ein wenig eingeschränkt. Es hielt, aber ich konnte den Deckel nur öffnen oder schließen, wenn ich das Scharnier festhielt.

Letzte Woche habe ich das Gerät dann doch endlich zum Asus-Service (bei Bertelsmann übrigens) zur Reparatur eingeschickt. Das Scharnier wurde zuletzt immer wackeliger, und die Preise für ein Neugerät sind doch hoch genug, um eine Reparatur zu versuchen. Bei Anmeldung des Falles erfuhr ich, dass zuerst ein Kostenvoranschlag erstellt werden würde; wenn ich dem zustimmte, würde die Reparatur durchgeführt, ansonsten ginge das Gerät unrepariert zurück (und ich müßte eine Bearbeitungsgebühr von ca. 80 Euro zahlen). Ich habe es dann eingeschickt und rechnete mit dem schlimmsten für den Preis der Reparatur.

Heute morgen kam der Kostenvoranschlag. 88 Euro wollen sie haben, für Reparatur und Rücksendung. Unrepariert zurück ginge für 36 Euro. Natürlich habe ich die Reparatur gewählt, wo sie schon deutlich billiger ist als befürchtet. Und jetzt hoffe ich nur noch, dass es schnell geht, damit ich bald wieder damit arbeiten kann.

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Ferienende

Die Sommerferien neigen, nein, stürzen sich ihrem Ende zu, und ich finde es noch schwierig, mich wieder auf Arbeit umzustellen. Die letzten Tge habe ich zumindest teilweise am Schreibtisch verbracht, aber so richtig will es noch nicht vorangehen. Wird wohl erst nächste Woche richtig losgehen, wenn auch das Geschäft wieder richtig losgeht.

Montag um 9 kommt die erste Konferenz. Auf gehts 🙂

Das erste Jahr ist rum

Mein erstes Jahr als Lehrer mit voller Stelle ist rum, und so muß ich doch mal Rückschau halten.

Ich hatte nach dem Referendariat gedacht, dass der Sprung auf knapp doppelt so viele Stunden verdammt heftig sein würde. War er auch, allerdings doch nicht so krass, wie ich es befürchtet hatte. Eigentlich bin ich prima durchgekommen, aber immer dann, wenn ich Klausuren und/oder Klassenarbeiten auf dem Tich hatte, dann war es übel. Dann nahmen diese Papierstapel so viel Zeit weg, dass die Unterrichtsvorbereitung litt (die dauert nämlich weiterhin lange, wenn ich sie ordentlich machen will), dadurch klappte der Unterricht nicht so gut, und dann macht das Ganze einfach nicht so viel Freude. Ichversuche zum neuen Schuljahr, die Korrekturen etwas runterzufahren, und wie es aussieht, klappt das sogar.

Auf der guten Seite stehen viele gute Erfahrungen und schöne Stunden mit einigen tollen Klassen und Kursen. Zum neuen Schuljahr werden die Kurse alle anders, nur der Englisch E-Kurs 8 bleibt intakt. Von meinen Biokursen in der 11 behalte ich einen, und ich darf nächstes Schuljahr den neuen Englisch-LK übernehmen. Und dann wartet natürlich wieder mein Englisch-Grundkurs in der neuen 13, die ich dann zum Abitur bringen darf. Der Kurs wird kleiner werden durch Abgänge und Abwahlen, aber das sollte dem Arbeiten nur gut tun.

Und dann bekomme ich ja noch meinen ersten Stint als Klassenlehrer, wenn auch nur für ein Jahr mit dieser Klasse, aushilfsweise. Ich freu mich schon.

Jetzt sind Ferien, und die nächsten drei Wochen mache ich wirklch Urlaub. Ich bin raus, weg, mache nichts für die Schule und hebe mir das für August auf.

Auf ein Neues dann!

Der Wecker ist aus

Das wars, der letzte Schultag ist geschafft, die Ferien warten. Morgen habe ich keinen Unterricht mehr, nur noch eine Dienstbesprechung, die so spät stattfindet (nach der 4. Stunde), dass ich keinen Wecker mehr brauche. Den werde ich wohl erst in ein paar Wochen wieder einschalten.

Jetzt warten ein paar Tage gründlicher Vorbereitung, und am Dienstag geht die große Fahrradtour los. Ich bin schon gespannt.

Notenschluß

Das war ein harter Tag. Okay, ich habe es mir selbst eingebrockt, aber hart war es trotzdem. Heute war ja Notenschluß, und so mußte ich spätestens gestern alle Noten fertigmachen. Nun, ich habe die meisten tatsächlich erst gestern gemacht, und das hat länger gedauert, als ich gehofft hatte. Dadurch war ich gestern gezwungen, bis tief in die Nacht zu arbeiten, aber früh raus mußte ich trotzdem.

Und deswegen war ich heute den ganzen Tag müde. Ich habe den tag durchgehalten, habe nach der Schule ein Stündchen gepennt, war auch noch bei der Spielmannszugprobe, und jetzt bin ich ziemlich am Ende. Ich schaue gerade das Fußballspiel an (Tschechien gegen Portugal, natürlich) und zweifle daran, daß ich den Abpfiff noch wach erlebe.

Bitte erledigt das in 90 Minuten, eine Verlängerung halte ich ganz sicher nicht mehr durch…

Endspurt

Nachdem ich as Wochenende feiernderweise verbracht habe, kommt jetzt noch ein Endspurt vor dem Notenschluss. Die letzte Klassenarbeit korrigieren, Noten erledigen, Nachchreibeklausuren durchsehen und so Sachen. Heute war ich müde, morgen aber habe ich einen langen Tag ohne allzuviel festes Programm, da sollte ich das meiste schaffen.

Und jetzt geh ich schlafen, damit das auch was wird morgen.

Es wird abgegangen

Heute gab es wieder eine schulische Premiere für mich: Meine erste mündliche Abiturprüfung. Naja, streng genommen war es die zweite, aber die erste ist schon ein paar…Jahre…her.

Also, meine erste mündliche Abiturprüfung als Lehrer. Wobei ich nur Protokollführer war, also vor allem ganz viel geschrieben habe. Und da es immerhin gleich drei Prüfungen waren, habe ich gleich dreimal viel geschrieben. So zwei Seiten pro Prüfung. Vermutlich kann das kein Mensch lesen, also hoffe ich, daß es keine Proteste gibt 🙂

Nebenbei war es aber gut, dass ich mal bei so einer Prüfung mitgemacht habe, denn nächstes Jahr dürfte durchaus die eine oder andere Prüfung auf mich zukommen, bei der ich Prüfer bin. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.