Reparatur

Vor fast einem Jahr fiel in der Schule mein zu dem Zeitpuntk nagelneues Netbook herunter. Kein Schüler war Schuld daran, ich habe das ganz alleine fabriziert. Wirkung: Das Scharnier brach, und seitdem war ich mit dem Netbook immer ein wenig eingeschränkt. Es hielt, aber ich konnte den Deckel nur öffnen oder schließen, wenn ich das Scharnier festhielt.

Letzte Woche habe ich das Gerät dann doch endlich zum Asus-Service (bei Bertelsmann übrigens) zur Reparatur eingeschickt. Das Scharnier wurde zuletzt immer wackeliger, und die Preise für ein Neugerät sind doch hoch genug, um eine Reparatur zu versuchen. Bei Anmeldung des Falles erfuhr ich, dass zuerst ein Kostenvoranschlag erstellt werden würde; wenn ich dem zustimmte, würde die Reparatur durchgeführt, ansonsten ginge das Gerät unrepariert zurück (und ich müßte eine Bearbeitungsgebühr von ca. 80 Euro zahlen). Ich habe es dann eingeschickt und rechnete mit dem schlimmsten für den Preis der Reparatur.

Heute morgen kam der Kostenvoranschlag. 88 Euro wollen sie haben, für Reparatur und Rücksendung. Unrepariert zurück ginge für 36 Euro. Natürlich habe ich die Reparatur gewählt, wo sie schon deutlich billiger ist als befürchtet. Und jetzt hoffe ich nur noch, dass es schnell geht, damit ich bald wieder damit arbeiten kann.

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Ich und der andere

Ich weiß ja schon länger, daß es mindestens zwei Namensvettern von mir gibt, weil ich schon letztes Jahr mal Mail an diese Leute bekommen habe, aber in letzter Zeit häuft es sich. In den letzten zwei Wochen erhielt ich eine Einladung zum 18. Geburtstag, einige Kinderfotos und ein Angebot für ein …hmm… Spaß-Sumoringer-Set (zur Selbstabholung in Markranstädt bei Leipzig).

Ich antworte dann ja immer kurz und bekomme dann eine kurze Entschuldigung. Ich schätze, in der Mail meines Namensvetters ist kein Punkt, oder er ist bei einem anderen Freemailer – man vertut sich so leicht. Beim letzteren ist aber interessant, daß mein Namensvetter dieses angebot wohl selbst angefordert hat. Der Inhaber der Verleihfirma hat dann sogar noch extra mit mir Kontakt aufgenommen und nochmal nachgefragt, aber ich konnte ihn überzeugen, daß ich mit dieser Angelegenheit nichts zu tun habe.

Irgendwann, ja, irgendwann fahre ich einfach mal hin, wenn ich wieder zu irgendwas eingeladen werde 🙂

Die Bucht

Ich habe ja heute wieder auf eBay eingekauft und habe mal wieder auf meine Bewertungen geschaut. Ich habe 31 Punkte, also 31 positive Bewertungen, was weder sensationell viel noch besonders wichtig ist. Interessanter sind die Daten der Bewertungen: Im Bewertungsprofil sind ja alle Bewertungen noch einsehbar, und bei mir stammen die ersten Bewertungen aus dem Jahr 2002. Genau am 25.03.2002 begann meine eBay-„Karriere“, also vor zehn Jahren. Es waren damals, glaube ich, vor allem DSA-Abenteuer, die ich zu meinen Münsteraner Zeiten einkaufte. Nun habe ich in zehn Jahren 31 Bewertungspunkte; das bedeutet, daß ich wohl in all den jahren gerade mal 31 Transaktionen bei eBay hatte. Kommt mir wenig vor, könnte aber bei genauem Hinsehen stimmen, weil ich viele Online-Käufe auch auf amazon oder play.com erledige.

Übrigens fällt mir auch auf, dass ich früher tatsächlich bei Auktionen geboten habe und Sachen von Privatanbietern gekauft habe, heute aber meist per „Sofort Kaufen“ die Shops diverser Händler nutze. Und ein einziges Mal habe ich sogar etwas verkauft. Wie auch immer, wenn ich so weiter mache, habe ich 2020 den blauen Stern 🙂

 

Block

Gerade habe ich mal wieder ein Spiel auf Facebook geblockt. Ich kriege ja hin und wieder Spiele-Anfragen von Freunden, die ich aber sämtlich blocke. Mich interessieren die Facebook-Spiele einfach nicht.Wann immer eine Botschaft in meinem Feed auftaucht, daß irgendjemand dieses oder jenes Spiel gespielt, setze ich alle Nachrichten bezüglich dieses Spiels auf Ignorieren (das geht praktischerweise mit zwei Klicks), und direkte Anfragen blocke ich (ich blocke nicht die Freunde, sondern eben die „App“). In der Tat haben bei mir lediglich vier Apps das Recht, irgendetwas zu tun:

  • WordPress.com: Sorgt dafür, daß die Blogposts auf Facebook angezeigt werden
  • twitterfeed: Sorgt dafür, daß die Startseitennews von http://www.franko-silesia.de in Facebook angezeigt werden (ist also nicht für mich, sondern für die Facebook-Seite meiner Verbindung)
  • iCalendar to Event: Sorgt dafür, daß das Semesterprogramm von http://www.franko-silesia.de automatisch auf Facebook eingepflgt wird (ist also auch für die Verbindung)
  • Robot Unicorn Attack: Das einzige Spiel, das ich auf Facebook spiele

Das heißt, daß ich für mch gerade mal zwei Apps benutze. Davon ist nur WordPress auch für andere sichtbar (Robot Unicorn Attack darf posten, ist aber nur für mich sichtbar). Und alles andere, naja, wird eben geblockt oder ignoriert.

Ich muß eigentlich mal wieder Facebook-Pause machen. Ich hänge da schon wieder viel zu viel rum. Werd mal drüber nachdenken.

 

Die Webcam

Da ich nun schon einmal bei meinen Eltern bin, wurde ich auch heute mal wieder für computertechnische Operationen eingespannt. Heute: Installation einer Logitech Webcam C270 und Inbetriebnahme mit Skype. Sollte kein Problem sein, oder? Leider doch.

PC1: Webcam nach Anleitung installiert und Treiberupdates geladen. Skype installiert. In der Logitech-Software sieht alles gut aus. Kaum gehe ich bei Skype in die Videoeinstellungen, startet der Computer neu. So ganz von vorne, als hätte man den Reset-Knopf gedrückt. Okay, dann eben mal ein paar Sachen probiert: alles nochmal deinstalliert und neu draufgemacht, andere USB-Ports benutzt, im Netz nach Ideen gewühlt  nada. Ich habe es nach einiger Zeit aufgegeben.

PC2: Webcam nach Anleitung installiert, Skype war schon da. Video ist in Skpe zu sehen, aber mit seltsamen Bildverzerrungen (wie schlechter Empfnag im analogen Fernsehen). Ähnlich herumprobiert wie bei PC1, aber kürzer, den es wurde langsam spät.

Netbook: Eigentlich überflüssig, weil das Netbook schon mit Kamera und Mikro ausgerüstet ist, aber testweise habe ich die Webcam mal angeschlossen. Alles einwandfrei. Das läßt mich zu dem Schluß kommen, daß die Probleme mit der Hardware-Software-Konfiguration der beiden PCs zu tun hat. Und das kann dann viele Gründe haben, die ich kaum alle prüfen kann. Wir werden dann morgen mal meinen großen Bruder anrufen (der hat meinen Eltern die Kamera geschenkt), vielleicht hat der eine gute Idee. Ich werde da morgen nämlich nicht nochmal zwei Stunden reinstecken.

Und jetzt bin ich müde und gehe schlafen. Gute Nacht.

First Contact

Ich habe letzte Woche zufällig mitbekommen, daß es wieder eine erweiterte Ausgabe eines Star Trek-Scores gibt. Diesmal ist First Contact an der Reihe, mein zweitliebster Trek-Film. Diese Ausgabe ist auf 10000 Exemplare limitiert, aber noch gibt es genug, so daß ich gleich bestellt habe, und zwar bei Amazon in Deutschland, die den 26.04. als Erscheinungsdatum angaben. Kein Problem, auf ein paar Tage kommt es mir nicht an, und gegenüber einer Bestellung direkt in den Staaten hat das den Vorteil, daß Amazon eben aus Deutschland verschickt.

Heute morgen kam dann die Nachricht, daß es wohl bis Mitte Mai dauern wird. Daraufhin habe ich dann doch in den USA bestellt. Es kommt vermutlich früher an und ist obendrein auch noch billiger (Zoll sollte bei dem geringen Preis nicht anfallen). Und jetzt heißt Daumen drücken, daß alles gut geht. Und dann muß ich mal schauen, wie ich das wieder im CD-Regal unterbringe 🙂

Reisewoche 5 – Fanboys in Bremen

Freitag der dreizehnte, sieben Uhr achtundfünfzig morgens. Zwei Freunde setzen sich mit einem Kaffee bewaffnet in den Intercity von Münster nach Bremen (also eigentlich weiter, aber fragt mich nicht wie weit). Ziel ist die Hansestadt an der Weser, und der Grund erscheint albern: Wir wollen einen Supermarkt besuchen. Natürlich nicht irgendeinen Supermarkt, sondern den Spar-Markt des Shopbloggers Björn Harste, dessen Blog wir beide seit Jahren lesen. Schon seit längerem hatten wir uns gesagt, daß wir da mal hinwollten; irgendwann hatten wir auch beschlossen, vor dem brerühmt-berüchtigten Leergutautomaten einen Bierjungen zu trinken. Dementsprechend hatten wir tatsächlich zwei kleine Bierkrüge im Rucksack dabei un waren somit komplett ausgerüstet, um unsere Aktion durchzuziehen.

In Bremen sind wir erstmal am Markt in ein Bistro eingekehrt und haben uns ein Bierchen gegönnt (das zweite des Tages, im Zug hatten wir auch schon zugegriffen), und dann wanderten wir schnurstracks in die Neustadt. Dank Eifon und Kartenapp mit Kompass war es ein Kinderspiel, die Richtung zu finden, und so standen wir dann gegen elf Uhr vor dem Sparmarkt in der Gastfeldstraße. Auf dem Weg wurde uns immer mehr bewußt, wie verrückt es eigentlich ist, nach Bremen zu fahren, um einen Supermarkt zu besuchen. Ich kam mir ein bißchen vor wie ein 15-Jähriger, der zum ersten Mal zum Training seines Lieblingsfußballklubs geht und die Stars mal hautnah bewundern darf. Aber man muß auch sagen, im Endeffekt ist es tatsächlich ein Supermarkt, und ein enger obendrein. Wir haben uns drinnen erst einmal gründlich umgeschaut und all die Dinge und Ecken identifiziert, die uns aus jahrelanger Blogleserschaft so gut bekannt waren. Besonders hatte es uns natürlich der Leergutautomat angetan, der (man mag es kaum glauben) einfach ein Leergutautomat ist. Wir fütterten ihn mit den Flaschen aus dem Zug und begutachtetetn dann das Zotter-Regal. Nachdem wir uns eine Tafel ausgesucht hatten, schien es uns dann doch an der Zeit, mal den Chef kennenzulernen, und auf kurze Nachfrage holte man ihn uns gern heran. Und da war er dann, lebensgroß, der Shopblogger Björn, wohl einer der Blogger, die ich schon am längsten verfolge.

Wir haben uns ein paar Minuten nett unterhalten, über unser Hiersein, den Stand des Ladens, unseren Schnellbiertrinkplan, und dann empfahl uns der Chef noch ein frisches Bier, nämlich das Nordsch, das frisch gebraut im Kühlregal zu finden ist (in unserem Fall mit MHD 20.04., also gerade eine Woche weg). Und dann wollten wir Björn auch nicht länger vom Arbeiten abhalten und verabschiederen uns. Wir kauften eine Flasche Becks, kehrten damit wieder zum Automaten zurück und tranken unser schnelles Bier, wobei Björn dann doch noch als Fotograf fungierte. Da Steve mir die Bilder bisher nicht geschickt hat, kann ich sie hier auch nicht einbauen, aber drüben beim Shopblogger ist die Aktion in ganzer Pracht zu bewundern (und zwar hier). Und dann, naja, dann verließen wir den Laden eben wieder und zogen unserer Wege. Naja, genaugenommen zogen wir nur in den kleinen Park zwischen Wall und Contrescarpe und genehmigten uns dort erstmal ein Krüglein vom frischen Nordsch. Leckeres Zeug, sag ich euch.

Dann begann unsere kleine Sightseeing-Tour in der Bremer City. Schnoorviertel inklusive Geschichtenhaus, dann was gegessen, durch die Gegend gewandert, die Bleikammern besucht, an der Weser in die Frühlingssonne gesetzt, auf dem Pannekoekenschiff eingekehrt, wieder ins Schnoorviertel und dort einen kleinen Geocache gefunden, schließlich obligatorisch die Statue der Bremer Stadtmusikanten angeschaut. Und dann war der Tag auch schon fast vorbei, wir sind wieder zum Bahnhof und haben unseren Zug zurück nach Münster genommen. Müde waren wir, die Füße schmerzten ein wenig, aber wir freuten uns über einen guten Tag. In Münster sind wir dann nicht mehr rausgegangen, sondern haben uns auf dem Haus mit „Wer wird Millionär“ und Internet den Abend vertrieben. Wir hatten ja noch zu tun am Samstag. Wir sind früh schlafen gegangen, und ich war im Endeffekt gegen Mittag wieder in Nettetal. So endete die Reisewoche ganz unspektakulär, ohne Klimbim, aber müde bin ich immer noch. Deswegen auch jetzt: Gute Nacht.