Müde

Es gibt viel zu schreiben über das Wochenende, speziell das Fußballspiel gestern, aber ich bin müde und mache es deswegen halbwegs kurz. Ich bin gestern nach Karlsruhe gefahren, zur Abschiedsparty eines guten Freundes (der nach Köln zieht und damit demnächst viel näher ist). Durch eine Zugverspätung bin ich nicht in Mannheim, sondern in Heidelberg umgestiegen (mit Sonne) und fast eine Stunde zu spät in Karlsruhe angekommen (im Regen).

Wegen des Regens wurde der Projektor dann nicht draußen aufgebaut, sondern im Conventsraum, und gerade vor dem Anstoß war alles klar. Naja, das Ergebnis des Spiels dürfe bekannt sein, und ich werde wohl die Tage noch mehr dazu schreiben. Jedenfalls haben wir nach dem letzten Elfer gleich abgeschaltet und sind in die Kellerbar gezogen, um uns der Abschiedsparty zu widmen. Die war dann auch feucht-fröhlich, und lang. Übernachtet habe ich dann auf einem bequemen Luftbett in einem eigenen Zimmer unterm Dach.

Dort war es dann am Morgen schon früh hell und heiß, denn heute war Sonnenwetter angesagt. Ich bin dann aufgestanden und habe mich auf den Weg zum Städtischen Klinikum gemacht. Nein, ich hatte nicht so böse Kopfschmerzen, aber ein weiterer Freund liegt dort seit Freitagnacht, weil er auf dem Heimweg von einer Feier überfallen, ausgeraubt und verprügelt wurde. Bitter, so etwas. Nun, mich hatte er wirklich nicht erwartet, aber gefreut hat er sich schon.

Und da ich eh auf und wach war, habe ich dann nicht noch länger auf dem Zollernhaus gewartet, bis mehr Leute wach wurden, sondern hab mich auf den Heimweg gemacht, und weil ich dann spontan doch auf den ICE umgestiegen bin, war ch drei Stunden früher zuhause als ursprünglich geplant.

Und dann habe ich noch einiges gearbeitet und werde gleich ins Bett gehen, weil ich dringend Schlaf brauche. Also gute Nacht 🙂

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Reisewoche 4 – Der lange Weg nach Hause

Wenn ich „nach Hause“ schreibe, meine ich in diesem Falle nicht Nettetal, sondern Münster, denn das wird wohl immer mein Zuhause im Herzen bleiben. Zunächst war ich aber noch in Burghausen, und am Morgen sah das Wetter viel besser aus. Meine Gastgeberin und ich (note to self: Referenz auf couchsurfing.org hinterlassen) sind dann noch den Hügel westlich der Neustadt rausmarschiert, um ein wenig den Ausblick und die Sonne zu genießen. Von oben konnte man die Burg sehen, und sogar die Berge in der Ferne. Die waren aber schwer aufs Foto zu kriegen, mit den Kirschblüten (ich glaube, es sind welche, aber widersprecht mir, wenn ich mich irre) ist mir das besser gelungen.

Kirschblüte in Burghausen

Ich bin im Endeffekt pünktlich in meinen Zug gestiegen und Rictung Mühldorf gefahren, dort umgestiegen in den Zug, tja, in den Zug, der eigentlich nach München fährt, an diesem Tag aber nicht. Wegen Bauarbeiten ging es nur bis Markt Schwaben und von dort weiter mit der S-Bahn. Die knappe Umsteigezeit hatte mich gesorgt, aber nachdem klar war, daß der Umstieg eben wegen der Bauarbeiten sicher klappt, konnte ich mich beruhigt zurücklehnen in diesem nagelneuen Regionalzug-Doppeldecker.

Ich bin dann aus der S-Bahn schon am Marienplatz ausgestiegen und habe mir München noch einmal bei schönem Wetter angeschaut, Zeit hatte ich ja. Ich war dann aber eine halbe Stunde vor der Zeit am Bahnhof; mein ICE stand schon, also bin ich schon eingestiegen; dazu mußte ich weit den Bahnsteig entlanglaufen, denn es waren praktisch zwei ICEs am Stück, von denen einer in Köln endete und der andere durchfuhr bis Dortmund. Nun, letzterer war meiner, ich suchte und fand meinen Platz und richtete mich ein. Dann konnte ich noch einem älteren Ehepaar helfen. Die beiden hatten so reservieren wollen, daß sie zwei gegenüberliegende Plätze am Tisch hatten, um bei einem Fahrtrichtungswechsel tauschen zu können (sie sagte, sie könne nicht rückwärts fahren); tatsächlich hatten sie zwei Plätze hintereinander (!) in derselben Richtung. Erstens konnte ich sie insofern beruhigen, daß vor Stuttgart kein Fahrtrichtungswechel stattfand (und weiter fuhren sie mit diesem Zug nicht), und zweitens wies ich sie darauf hin, daß gleich da vorn am Tisch nicht reservierte Plätze seien, die sie doch nehmen könnten. Zum Glück kenne ich mich ein bißchen auf (dank meiner vielen Reisen in den letzten Wochen und der DB-Seite auf Facebook).

Die Fahrt verlief völlig ereignislos. Das einzig besondere an der Fahrt war, daß es das erste Mal war, daß ich eine Zugfahrt vom Start- bis zum Endbahnhof eines Zuges mitgemacht habe. Der kleine Hüpfer von Dortmund bis Münster schien dagegen so kurz, daß ich kaum zum Auspacken meiner Lektüre kam. In Münster habe ich dann auf dem Haus ein wenig gelesen und auf Steve gewartet, der erst gegen halb zehn ankam. Wir stellten dann fest, daß nur noch zwei Flaschen Pils vorhanden waren, aber im Endeffekt war das auch ganz gut so. Wir mußten ja früh raus am Freitagmorgen, denn es sollte ja nach Bremen gehen. Aber das ist eine andere Geschichte und soll im nächsten Beitrag erzählt werden.

Reisewoche 1 – München

Am Dienstagmorgen ging es los – 10:14 mit der Eurobahn erstmal Richtung Düsseldorf. Der Zug kam pünktlich (klappt in letzter Zeit immer, wenn ich fahre), und in Düsseldorf konnte ich dann meinen reservierten Platz im ICE einnehmen, der mich nach München bringen sollte.

Ich bin ja in letzter Zeit öfters ICE gefahren, so daß es gar nichts besonderes mehr ist, aber es ist schon eine angenehme Art des Reisens. Das einzige Problem ist hin und wieder, daß die Sitzarretierung nicht richtig funktioniert, d.h. der Sitz rutscht so ein bißchen nach vorne weg. Ich erwische diese Sitze öfters, auch in diesem Fall. Da aber die ICEs auch oft gut gefüllt sind, gab es nicht wirklich Alternativen, also bin ich eben sitzengeblieben. Ich habe die Fahrt sinnvoll verbracht, mit Arbeit für die Schule nämlich. Ich kann im Zug super arbeiten, weil es da wenig Ablenkung gibt. Und so geht die Zeit dann eben schnell rum, so daß dann binnen kurzer Zeit (so schien es) der Zug in München einfuhr – auf die Minute pünktlich übrigens!

Wenige U-Bahn-Minuten weiter liegt Giesing, und dort traf ich dann meinen Freund Marcel. Kurz zu ihm nach Hause, ablegen, und dann haben wir erstmal das gute Wetter genutzt und sind in den Biergarten gegangen. Was man halt so macht bei Sonne in München 🙂 Irgendwann sind wir zum Abendessen heimgekehrt und haben dann dort bis spät in die Nacht palavert (und zwei Geburtstagstelefonate erledigt). Ein guter Abend!

Das aufstehen war ein wenig anstrengend, aber im Endeffekt ging auch das. Marcel fuhr schon früh zur Arbeit, ich habe noch zwei Stunden gepennt, dann geduscht und mit seiner Frau gefrühstückt, die mich dann netterweise auch zum Hauptbahnhof gefahren hat. Das Wetter war leider regnerisch, so daß meine kleine Sightseeing-Tour ziemlich ungemütlich war. Im Endeffekt habe ich am Bahnhof noch etwas gegessen und mir dann den Regionalzug gesucht, der mich in Richtung meines nächsten Ziels bringen sollte.

Also dann, auf nach Burghausen!

Auf gehts, mal wieder

Nur noch wenige Minuten habe ich, also schreibe ich schnell noch einen Blogeintrag. Die heutige Zugfahrt schlägt die Fahrt nach regensburg, wenn auch nicht viel – es geht nach München. Eurobahn bis Düsseldorf, von dort mit dem ICE durch bis München. Damit ich mich unterwegs nicht langweile, habe ich mir Arbeit eingepackt. Im Fernzug habe ich immer Ruhe und kann ganz locker Klausuren korrigieren, ohne Ablenkung – herrlich.

Ich reise wieder leicht, nur den Rucksack vollgepackt, und morgen geht es weiter nach Burghausen. Am Donnerstag werde ich dann nach Münster fahren, am Freitag folgt ein kleiner Ausflug nach Bremen, und spätestens am Samstag bin ich wieder zuhause. Schon ist die Woche verplant – und wie viel ich online sein werde, weiß ich auch noch nicht. Es könnte also durchaus sein, daß hier vor Samstag kein Artikel mehr erscheint.

Aber dann gehts weiter. Und ich muß jetzt zum Zug. Signing off.

Hotspot

Jetzt bin ich wirklich drin. Ich habe mir einfach mal den Luxus geleistet, im ICE das Internet zu benutze; nicht, weil ich unbedingtr brauche, sondern weil es ein schöner Gag ist. Sag ich mal. Außerdem kann ich jetzt im Zug bloggen und muß nicht bis zuhause warten. Die beiden Posts von gestern hbe ich schon veröffentlicht, jetzt schreibe ich mal über die aktuelle Lage.

Ich bin ja gestern abend im Regionalexpress von Frankfurt nach Gießen gefahren, und das war nach den vielen Stunden im ICE geradezu ein Kulturschock. Voll, laut, heiß, einfach nicht angenehm – wieder einmal eine Bestätigung für meine Abneigung gegenüber Nahverkehrszügen. Immerhin war er pünktlich, und die Part war lang und lustig, inklusive Darts und Pfälzer Weißwein. Die Kopfschmerzen heute morgen waren dann nicht so toll, aber es gibt ja Aspirin. Von Gießen bin ich heute mit dem Intercity wieder nach Frankfurt gefahren und bin dort in den ICE gestiegen.

Auch dieser ICE ist voll, ich habe aber einen Sitzplatz, und neben mir ist der Platz auch frei, ich habe also Raum zum Ausdehnen. Dank Multistecker kann ich gleichzeitig mein Handy aufladen und den Computer am Netz haben. Der ICE fährt gerade die Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Köln entlang, hat annähernd Tempo 300 (geschätzt) und es fühlt sich wirklich schnell an. Die Sonne scheint, was mich überrascht, denn ich hatte irgedetwas von schlechtem Wetter gelesen. Ich hoffe, der Zug kommt früh in D-Dorf an, denn dann habe ich vielleicht die Chance, die Eurobahn eine Stunde früher zu nehmen und die Gesamtfahrzeit Gießen-Breyell auf knapp drei Stunden zu reduzieren.

Gerade ist der Strom an der Steckdose ausgegangen, jetzt ist er schon wieder da. Ich nehme das mal als Signal, mit dem Schreiben aufzuhören und stattdessen meine Internetstunde sinnvoll zu nutzen, durch unkontrolliertes Surfen 🙂 Also, schönen Tag noch, die nächste Meldung kommt dann wieder vom festen Netz daheim.

ICE, ICE, Baby

(Geschrieben am 31.03. im Zug)

Nach der Fahrt mit der Eurobahn bis Düsseldorf geht meine Fahrt im ICE weiter. Ich schreibe diesen Beitrag kurz hinter Frankfurt, bin also jetzt schon knpp zweieinhalb Stunden mit dem ICE 529 unterwegs. Ins Internet kann ich leider nicht; ich habe ernthaft überlegt, mich für ein Stündchen in den Hotspot einzuloggen, aber ich bekomme die Landing Page gar nicht erst angezeigt, auf der ich mein Geld abgeben kann, und die Zugbegleiterin kann mir da auch nicht weiterhelfen. Bäh. Ist aber auch nicht so schlimm, denn beschäftigen kann ich mich auch so. Genug zu lesen habe ich, und mit meinem kleinen Laptop kann ich auch ohne Internet einiges anfangen. Heute ist ja der erste Ferientag in NRW, und so sah es dann in Düsseldorf auch aus. Viele Leute am Bahnsteig, und viele Reservierungen im Zug. Ich habe gestern mal die Reservierungsmöglichkeiten gecheckt und festgestellt, daß meine „Idealplätze“ nicht mehr zu bekommen waren. Ich habe also auf Reservierung verzichtet, bin einfach eingestiegen und habe mir dann einen netten Gangplatz genommen, neben einem Asiaten, der die ganze Zeit geschlafen hat. Es dauerte eine Weile, bis die Reisendne um mich herum alle einen Platz gefunden hatten; das heißt, einige haben auch gar keinen Sitzplatz gefunden, sondern mußten stehen oder im Gang sitzen. Ich bin so froh, daß ich leicht reise (mein Rucksack ist mein einziges Gepäck). Schon für zwei Personen war es nicht leicht, Plätze zu finden, aber als Alleinreisender geht fast immer was. Es kommt natürlich auch auf die Strecke an, denn viel der bestehenden Reservierungen waren bis oder ab Frankfurt, aber ich habe mir einen unreservierten Platz gesucht, den ich nun die ganze Fahrt lang besetzen kann. Der Zug hat sich in Köln Messe/deutz zehn Minuten Verspätung eingefangen, dann durch einen Wartehalt in Bonn/Siegburg nochmal etwa fünf Minuten; seitdem hat sich die Durchsage verdächtig zurückgehalten mit den Minutenzahlen, aber gerade eben (Aschaffenburg) wurden 14 Minuten durchgesagt. Da ich in Nürnberg 31 Minuten zum Umsteigen habe, ist das überhaupt kein Problem für mich, wenn nicht noch mehr dazukommt. Sehr praktisch finde ich, daß in diesem Zug (ein ICE3) Steckdosen an allen Plätzen vorhanden sind, jeweils eine zwischen den Sitzen. Die meisten nutzen sie gar nicht, aber ich schon. Ich habe auch einen kleinen Mehrfachsstecker dabei, also könnte meine Nachbrin (der Asiate ist in Frankfurt ausgestiegen) auch ihren Laptop anschließen, wenn sie überhaupt einen hat. Bisher bin ich konkurrenzlos und freue mich über die Stromversorgung. Und mit diesen Worten schließe ich diesen Beitrag, den nächsten schreibe ich nach dem Spiel, wenn ich wieder im ICE sitze und Richtung Frankfurt düse.

Tickets

Meine Reisepläne für die Ferien standen ja eh schon, aber jetzt habe ich einige Fahrkarten mehr in der Tasche (bzw. an der Pinnwand). D Einzig die Burghausen-München-Tour fehlt noch, aber dank BC50 und Normalpreisen eilen die noch nicht. Genaugenommen hat auch heute nichts geeilt, aber ich habe eben mal eine kleine Buchungssession gemacht. So habe ich jetzt meine Fahrkarte für nächste Woche nach Münster, und zwar als Normalpreis (bin noch nicht ganz sicher, wann ich am Mittwochmorgen zurückfahre); ich habe die Fahrkarte von Gießen zurück nach Hause und weiter zu meinen Eltern (die Kombination ist billiger als die einzelnen Tickets, außerdem kann ich so einen weiteren Gutschein von der Bahn einlösen); und ich habe das Doppelticket für die Bremen-Tour am 13. April gebucht (da hat mir das System sogar zwei Gutscheine erlaubt).

Und wieder ist viel ICE und wenig Nahverkehr dabei. Ganz nach meinem Geschmack 🙂