Endspurt für heute

Noch etwa eine Stunde habe ich hier zu sein, dann ist Feierabend. Bisher war eine Mutter allein hier und ein Elternpaar samt Schüler, und wir haben konstruktive und angenehme Gespräche geführt; echte Probleme gab es auch nicht zu besprechen, aber doch Angelegenheiten, die es wert waren, einige Worte gewechselt zu haben.

Drei Mütter sind noch angekündigt, die wollen aber auch alle zusammen auflaufen, weil sie alle mit demselben Anliegen hier sind. Bin ja mal gespannt – der Vorteil ist immerhin, daß ich die Sache nicht dreimal erklären muß 🙂

Gearbeitet habe ich auch noch; Aufsätze habe ich nicht mehr gemacht, dafür aber zwei Dokumente in die Facebook-Gruppe meines Englischkurses gestellt (sinnvolle Nutzung von Wörterbüchern sowie Language Notes für die letzten Esssays). Insgesamt also ein produktiver Nachmittag.

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Lernstandserhebung

Heute morgen hat man mich daran erinnert, daß ich ja die Ergebnisse der Lernstadserhebung Englisch noch eingeben muß. Stimmt, das hatte ich vergessen. Also nichts wie ran…ich hatte die Hefte ja schon letztens durchgearbeitet und habe alle Ergebnisse in einer netten Exceldatei (die kann ich leider nicht importieren, sondern muß alles online neu eingeben). Dabei habe ich dann erstmal gesehen, daß ich nicht nur Richtig/Falsch hätte notieren müssen, sondern gegebenenfalls „Nicht bearbeitet“. Also bin ich den ganzen Stapel nochmal durchgegangen und habe nach nicht bearbeiteten Aufgaben gesucht. Das ist jetzt geschafft, ich habe die ersten Schüler eingegeben, mache jetzt ein Päuschen, werde vermutlich gleich zu Abendessen und dann vorm Fernseher weitermachen.

Die Eingabe ist ein wenig stupide, aber was muß, das muß 🙂

Showkoladen 1

Heute abend war die erste Aufführung vom Showkoladen in diesem Jahr, und ich habe Aufsicht gemacht, was im wesentlichen hieß, Schüler dazu zu bringen, in den zugewiesenen Räumen zu bleiben, während diese Schüler vor allem diese Räume verlassen wollten (oft aus durchaus nachvollziehbaren Gründen). Etwas anstrengend war es schon. Jetzt freu ich mich auf morgen, da sitze ich im Publikum 🙂

Gute Nacht.

 

Früher war alles anders. Oder?

Da schaut man abends nochmal auf Facebook und kann live verfolgen, wie Schüler sich gegenseitig nach der Hausaufgabe für morgen fragen. Inklusive später Erkenntnis, daß noch was zu tun ist (oder jedenfalls sah es danach aus). Das ganze abends um neun, elf Stunden vor Unterrichtsbeginn. So waren wir doch damals nicht?

Doch, natürlich waren wir das. Wir haben bloß gar nicht mitbekommen, daß uns überhaupt etwas fehlte…

Guter Start

Die erste Doppelstunde ist rum, ich habe eine Freistunde und bin gerade richtig gut gelaunt. Die Doppelstunde hat nämlich richtig Spaß gemacht! Ich habe zwar erstmal einen längeren Monolog gehalten, der war aber auch sorgsam vorbereitet. Und danach haben wir gearbeitet, konzentriert und engagiert. Man könnte fast meinen, die Schüler sind nach den mündlichen Prüfungen ganz wild auf „richtigen“ Unterricht.

Mir solls recht sein 🙂

Mein „Freund“ der Schüler

Heute habe ich mal wieder bei Facebook eine Freundschaftsanfrage von einem Schüler bekommen, den ich gar nicht kenne. Diese Anfrage habe ich natürlich gelöscht, wie so viele vorher. Ich habe es immer so gehalten, daß ich Facebook nur zur Kommunikation mit meinem realen Bekanntenkreis verwende – und das werde ich jetzt nicht ändern, bloß weil diese Leute zufällig in der gleichen Stufe sind wie einige andere Schüler auf der Liste.

Jetzt frage ich mir nur: Heißt das im Umkehrschluß, daß diese Leute jede Freundschaftsanfrage annehmen, sogar von Unbekannten? Wäre da nicht ein etwas vorsichtigerer Umgang mit diesem Medium angebracht?