Die Reise nach Breslau: Tag 5

Sonntag, 15. Juli: Endlich Sonne, dafür wenig Berge

Ein Supertag war das! Nach der kurzen Etappe und dem guten Essen gestern war ich heute voller Power und hatte nach einer Stunde schon über 20 km weg. Dem Rat meiner Wirtin folgend bin ich nicht über Nordhausen gefahren, sondern etwas weiter südlich über Sondershausen (ich mußte ja an meine Freunde vom AMB Ingvaeonia denken, deren Verband nach dieser Stadt benannt ist). Ich erreichte Sonderhausen gegen Mittag und machte eine Stunde Pause, was aber bei der Sonne leichtfiel. Am Vormittag hatte ich endlich mal die 50 km/h geknackt, auf einer abschüssigen und übersichtlichen Strecke. Sondershausen selbst ist sicher einen Besuch wert- ein wunderschönes Städtchen!

Die alte Wache

Die alte Wache in Sondershausen – heute die Touristeninformation, und sonntags geschlossen.

Von Sondershausen aus versuchte ich, den Kyffhäuser zu erreichen, und mußte dann den ersten Berg des Tages nehmen. Was ein langes Geschiebe! Den Kyffhäuserberg habe ich wohl gesehen, aber nicht bestiegen – es sind genug Berge auf dem Weg, da muß ich mir nicht noch einen aufbürden. Ich fuhr dann immer von einem Ort zum nächsten und hatte mir eigentlich Ziegelroda als Station auserkoren; am Ortseingang warb auch eine „Pension Corina“ um Gäste, aber dort angekommen fand ich nur einen ungepflegten Garten und einen desinteressierten Südländer vor, der mit den Armen zuckte und „kaputt“ sagte. Ich bin dann mal weitergefahren, Richtung Querfurt, wobei ich mittlerweile doch keine rechte Lust mehr hatte.

Hopfen

Hopfen am Wegesrand

Nun, ich fand Quartier in Querfurt: Ich bin auf einem Campingplatz und habe zum ersten Mal auf dieser Tour mein Zelt aufgeschlagen. Dieser Campingplatz gehört gerade so zu Querfurt, bis zur Stadt dürften es noch fast 10 Kilometer sein. Egal, es ist nett und grün und ruhig hier. Einen Regenschauer gab es vorhin. Sollte es der einzige gewesen sein, habe ich kein Problem.

Mein Zelt

Mein Zelt auf dem Campingplatz Hermannseck (am nächsten Morgen)

Leider kriege ich hier nichts mehr zu Essen, also begnüge ich mich mit dem, was ich habe: Immerhin zwei Bananen, ein Apfel, mehrere Minisalamis, Schokolade und eine Tüte Lachgummis. Nach dem Verzehr des Obstes bin ich schon ziemlich satt und mache mich gleich bereit fürs Bettchen. Allerdings werde ich mir wohl zum Einschlafen noch einen Film auf dem Laptop gönnen, vielleicht sogar einen Sonntagabend-Klassiker: Den Tatort. Ich bin spontan.
Und damit gute Nacht.

Start: Worbis (9:30); Ende: Campingplatz Hermannseck (18:00)
Tagesstrecke: 100,26 km; Zeit: 5:32:26; Avg.Speed: 18,09; Max. Speed: 52,72

Voriger Teil: Tag 4 – Nächster Teil: Tag 6

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2 Kommentare zu “Die Reise nach Breslau: Tag 5

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