Bahnblog?

Ich glaube, so langsam wird das hier zum Bahnblog 🙂 Ich bin heute mal wieder mit der Bahn gefahren (Deutsche Bahn und Eurobahn), und heute funktionierte mal nicht alles nach Plan. Offenbar ist die Bahnstreck durch Nettetal (Kursbuchstrecke 485) derzeit etwas stärker belastet, weil es in Emmerich Bauarbeiten gibt und daher allerlei Züge über unsere Strecke umgeleitet werden. Sichtbar wurde das für mich erstmals heute nachmittag auf dem Heimweg, als die Schranke vor mir runterging und nicht der Regionalexpress, sondern ein ICE durchrauschte.

Ich bin also heute um kurz nach sechs zum Bahnhof Breyell gegangen. Zur passenden Zeit senkten sich auch die Schranken, es kam aber nicht die Eurobahn, sondern ein Rgionalzug der DB, der einfach durchrauschte. Mein Zug kam knapp zehn Minuten verspätet. Im Zug sprach mich dann ein Niederländer auf Englisch an, der etwas verwirrt war, weil er mit dem Zug nach Venlo hatte fahren wollen, der Zug aber irgendwann einfach umgedreht sei, ohne Venlo zu erreichen. Er habe das verpaßt, weil er am Telefonieren war. Ich habe zuerst spekuliert, daß es doch wohl einen SEV geben müsse, und kam schließlich auf den Gedanken, er solle doch den Lokführer fragen (ich kenne die offizielle Bezeichnung gerade nicht, habe aber eh Englisch gesprochen und „driver“ gesagt). Er ist dann dorthin gegangen und kurz darauf zurückgekommen und mit seinem Gepäck eilig aus dem Zug gestiegen. Gegenzug!

Meinen Anschluß in Viersen habe ich dann natürlich verpaßt. Nun hätte ich knapp eine Stunde warten können, bsi der nächste RE Richtung Hamm fuhr, beschloß aber, schon einmal mit dem Bummelzug nach Duisburg zu fahren, denn am Hbf in Duisburg kann man besser Zeit totschlagen als in Viersen. Der Zug hatte dann auch zehn Minuten Verspätung, aber das machte nichts. Ich bin dann eingestiegen, und bis Rheinhausen lief auch alles glatt. Dann blieb der Zug in Hreinhausen stehen. Grund: „Aufgrund einer technischen Störung eines vorausfahrenden Güterzugs verzögert sich unsere Abfahrt auf unbestimmte Zeit.“ Nun gut, das störte mich auch nicht weiter, denn ich htte zu diesem Zeitpunkt fast eine Dreiviertelstunde Puffer. Nach knapp zehn Minuten (und einer weiteren, ähnlichen Durchsage) fuhr drei Gleise weiter die Westfalenbahn mit Ziel Duisburg Hbf ein. Plötzlich sprangen eine Menge Leute in unserem Zug auf und jetzten hinüber (also Treppe runter und Treppe rauf) zum neuen Zug, in der Hoffnung, damit weiter nach Duisburg zu kommen. War natürlich Pustekuchen, denn wenn nun einmal ein liegengebliebener Güterzug die Strecke blockiert, kommt auch die Westfalenbahn nicht durch. War auch so, die Westfalenbahn blieb ebenso stehen wie wir, aber sie war dann eine Ecke voller, während in unserem Zug jetzt richtig Sitzplätze freiwurden. Prima 🙂 Ich hatte zwar auch vorher einen Sitzplatz, konnte aber auf einen komfortableren wechseln.

Nach zwanzig Minuten ging es weiter, und dann ging alles glatt. Ich bin pünktlich (plus eine Stunde) am Ziel angekommen und habe jetzt die dritte Fahrkarte zum einreichen beim Fahrgastrechte-Zentrum. Langsam könnte es sich lohnen 🙂

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