Reisewoche 2 – Burghausen

Da in diesen Tagen Bauarbeiten an einigen Strecken stattfanden (oder noch stattfinden), war die Fahrt nach Burghausen gar nicht so einfach. Normalerweise dauert das wohl knapp zwei Stunden, mit einmaligem Umstieg. Derzeit – nicht. Ich bin zuerst mit dem Regionalexpress nach Landshut gefahren und dort (mit knapper Umsteigezeit) in die Regionalbahn Richtung Salzburg gestiegen. Die fing sich zwischendurch einige Minuten Verspätung ein („Wir warten auf den verspäteten Gegenzug“), was meinen Anschluß inMühldorf gefährdete, aber als mittlerweile erfahrener Bahnfahrer weiß ich, was zu tun ist: Ich bin durch en Zug gewandert und habe den Zugbegleiter („Schaffner“) gesucht – und gefunden. Als ich ihm mein Anliegen vortrug, sagte er sofort, das sei kein Problem, er werde anrufen und dafür sorgen, daß das hinhaut. Ich ging zurück an meinen Platz und entdeckte dann einen Preußenfan, mit dem ich dann den Rest der Reise verbrachte. Der Anschluß in Mühldorf klappte problemlos, so daß ich pünktlich um 16:16 Burghausen erreichte und mich erstmal auf den Weg zu meiner Bleibe machte (nämlich einer ortsansässigen Couchsurferin).

Ich wurde freundlich empfangen, habe aber nur kurz abgelegt, weil mir meine Gastgeberin dann doch erstmal die Stadt gezeigt hat. Es regnete zwar, aber Regenschirme hatte sie genug. Wir sind mit dem Auto rüber zur Altstadt und haben uns diese erst einmal  angeschaut. Die Altstadt liegt in Burghausen unten am Fluß, der Salzach, und auf der anderen Seite des Flusses ist dann auch schon Österreich.

Burghausen Altstadt

Burghausen Altstadt, von der Burg aus gesehen

Von dort unten haben wir dann den steilen Pfad herauf zur Burg genommen. Die Burg ist mit 1043 Metern die längste Burg Europas, und wir sind fast die gesamte Länge abgelaufen. Man kann von oben zu beiden Seiten herunterschauen und hat auf der einen Seite die Altstadt (und Österreich), auf der anderen Seite den Wöhrsee. Dabei ist zu beachten, daß die Burg eigentlich gar nicht so hoch oeben ist. Sie ist hoch über der Altstadt und dem See, aber die liegen jeweils in Senken, so daß von der Neustadt aus gesehen die Burg auf derselben Höhe liegt. Nun, wir waren dann gegen viertel vor sechs wieder zuhause, haben noch Nudeln gekocht, und dann bin ich um kurz nach halb zum Stadion aufgebrochen, denn im Endeffekt war ja der Auslöser für die ganze Tour das Spiel des SV Wacker gegen meine lieben Preußen).

Weiter gehts in Teil 3.

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