ICE, ICE, Baby

(Geschrieben am 31.03. im Zug)

Nach der Fahrt mit der Eurobahn bis Düsseldorf geht meine Fahrt im ICE weiter. Ich schreibe diesen Beitrag kurz hinter Frankfurt, bin also jetzt schon knpp zweieinhalb Stunden mit dem ICE 529 unterwegs. Ins Internet kann ich leider nicht; ich habe ernthaft überlegt, mich für ein Stündchen in den Hotspot einzuloggen, aber ich bekomme die Landing Page gar nicht erst angezeigt, auf der ich mein Geld abgeben kann, und die Zugbegleiterin kann mir da auch nicht weiterhelfen. Bäh. Ist aber auch nicht so schlimm, denn beschäftigen kann ich mich auch so. Genug zu lesen habe ich, und mit meinem kleinen Laptop kann ich auch ohne Internet einiges anfangen. Heute ist ja der erste Ferientag in NRW, und so sah es dann in Düsseldorf auch aus. Viele Leute am Bahnsteig, und viele Reservierungen im Zug. Ich habe gestern mal die Reservierungsmöglichkeiten gecheckt und festgestellt, daß meine „Idealplätze“ nicht mehr zu bekommen waren. Ich habe also auf Reservierung verzichtet, bin einfach eingestiegen und habe mir dann einen netten Gangplatz genommen, neben einem Asiaten, der die ganze Zeit geschlafen hat. Es dauerte eine Weile, bis die Reisendne um mich herum alle einen Platz gefunden hatten; das heißt, einige haben auch gar keinen Sitzplatz gefunden, sondern mußten stehen oder im Gang sitzen. Ich bin so froh, daß ich leicht reise (mein Rucksack ist mein einziges Gepäck). Schon für zwei Personen war es nicht leicht, Plätze zu finden, aber als Alleinreisender geht fast immer was. Es kommt natürlich auch auf die Strecke an, denn viel der bestehenden Reservierungen waren bis oder ab Frankfurt, aber ich habe mir einen unreservierten Platz gesucht, den ich nun die ganze Fahrt lang besetzen kann. Der Zug hat sich in Köln Messe/deutz zehn Minuten Verspätung eingefangen, dann durch einen Wartehalt in Bonn/Siegburg nochmal etwa fünf Minuten; seitdem hat sich die Durchsage verdächtig zurückgehalten mit den Minutenzahlen, aber gerade eben (Aschaffenburg) wurden 14 Minuten durchgesagt. Da ich in Nürnberg 31 Minuten zum Umsteigen habe, ist das überhaupt kein Problem für mich, wenn nicht noch mehr dazukommt. Sehr praktisch finde ich, daß in diesem Zug (ein ICE3) Steckdosen an allen Plätzen vorhanden sind, jeweils eine zwischen den Sitzen. Die meisten nutzen sie gar nicht, aber ich schon. Ich habe auch einen kleinen Mehrfachsstecker dabei, also könnte meine Nachbrin (der Asiate ist in Frankfurt ausgestiegen) auch ihren Laptop anschließen, wenn sie überhaupt einen hat. Bisher bin ich konkurrenzlos und freue mich über die Stromversorgung. Und mit diesen Worten schließe ich diesen Beitrag, den nächsten schreibe ich nach dem Spiel, wenn ich wieder im ICE sitze und Richtung Frankfurt düse.

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