Bielefeld gibt es doch (Teil 1)

Derbytime war heute angesagt auf der Bielefelder Alm, die heutzutage SCHÜCO-Arena heißt (was ist SCHÜCO eigentlich?). Ich bin die Tour etwas unkonventionell angegangen, dafür war das ganze aber auch komfortabler als beim Normalprogramm. Ich war heute in Zivil unterwegs, also ohne Preußenklamotten; Preußenfarben trug ich aber doch (schwarze Hose, weißes T-Shirt, grüner Pullover). Angereist bin ich wie üblich mit der Bahn, habe allerdings ab Duisburg den ICE genommen. Sehr bequem, wenn auch die alten ICEs mit dem ganzen türkisfarbenen Plastik irgendwie seltsam aussehen. Jedenfalls bin ich gut angekommen und habe, da ich früh da war, habe ich ein bißchen die Stadt erkundigt, die erstaunlich real wirkte. Ich habe mir dann in einem netten Cafe einen Espresso gegönnt (dann war ich wach), dann wieder zum Bahnhof, Rucksack im Schließfach gelassen und die Stadtbahn Richtung Stadion genommen.

Die Stadtbahn war rappelvoll (naja, zwei oder drei Leute hätten wohl noch gepaßt), weil eben viele Leute zum Stadion wollten. An der Haltestelle „Dr.-Oetker-Halle“ leerte sich die Bahn, ich bin aber noch eine weitergefahren, ganz nach Anweisung von der Arminen-Homepage, die für die Westtribüne die Haltestelle „Graf-von-Stauffenberg-Straße“ empfiehlt. Ja, ich hatte mir ein Ticket für die Westtribüne bestellt, ganz zentral, also fast Höhe Mittellinie, beste Kategorie außerhalb der VIP-Plätze. Nach kurzem Fußmarsch erreichte ich das Stadiongelände, und nach kurzem Abtasten war ich drin.

Das Bielefelder Stadion ist ja schon ein schönes Teil (ich sage es ja ungern, aber es ist so). Ich habe erstmal meinen Platz aufgesucht. Reihe 9, das ist der unterste Bereich, direkt vorm Wellenbrecher (wofür auch immer man den braucht auf einer reinen Sitztribüne), und als Bonus gerade hinter der Preußenbank. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Plätze um mich herum leer; ich habe ein paar Bilder gemacht und bin dann erstmal wieder in den Außenbereich, habe mich mit Bier und Bratwurst versorgt, noch ein bißchen herumgehangen und dann 15 Minuten vor Anpfiff wieder an meinen Platz. Jetzt lernte ich auch due Leute kennen, mit denen ich dieses Spiel verbringen würde: Zur Linken ein älterer Herr, selbst Armine, aber der Schwiegersohn Preußenfan (saß daneben);  direkt hinter mir ein Preußenfan im Trikot; zu meiner Rechten ein Arminenfan in Jeanskluft, der ein bißchen ungemütlich wirkte. Von links höre ich den Support des Preußenblocks, von rechts den Sound der Südtribüne. Die Mannschaften kommen auf den Platz, ebenso das Schiedsrichtergespann. Okay, seis drum, auf gehts!

(Fortsetzung folgt. Das wird hier so lang, daß ich jetzt diesen Teil schon mal raushaue, der Rest kommt entweder noch heute abend oder morgen früh.)

(Hier geht es weiter mit Teil 2)

(Und hier ist Teil 3)

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2 Kommentare zu “Bielefeld gibt es doch (Teil 1)

  1. […] (Und hier gibt es noch Teil 1) Share with:FacebookE-MailDruckenGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste, dem dieser post gefällt. Dieser Artikel wurde in Fußball veröffentlicht und mit bielefeld, bier, herrentoilette, krombacher, preussen, stadionsprecher, support, tor getaggt. […]

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