Das war Karneval

Vorweg: Diesen Beitrag habe ich gestern Abend geschrieben, und ich dachte, ich hätte ihn auch veröffentlicht. War wohl ein Irrtum. Self-Demonstrating Article, gewissermaßen. Also, ohne weiteres Getue, mein Karnevals-Artikel von gestern.

Rosenmontag, halb acht. Ich bin müde. Ich hatte zwei feierintensive Tage, und jetzt reicht es einfach. Und ich habe gestern mein großes Sonntagsposting nicht gemacht, weil ich den ganzen Tag unterwegs war. Darum schreibe ich es eben heute. Thema: Natürlich Karneval, was sonst?

Nachdem mir letztes Jahr mein Karnevalswochenende durch eine blöde Entzündung versaut wurde, war dieses Jahr die Karnevalszeit insgesamt deutlich ruhiger. Keine musikalische Begleitung einer Prinzengarde, nur die zwei Sitzungen im Januar und die Umzüge am letzten Wochenende. Aber dieses Wochenende hatte es in sich. Freitag war ja ganz harmlos, einmal durch den Breyeller Ortskern, dann noch ein Bierchen bei Hahnestroat, ab nach Hause. Samstag war dann schon ein anderes Kaliber.

Samstag war ja nun der Umzug in Lötsch. Das Wetter war in Ordnung, ein bißchen Nieselregen, aber wofür gibt es geeignete Kleidung? Der kleine Zug hat aber Spaß gemacht, und es war angenehm, daß ein mobiler Bierwagen gleich hinter uns war. Die After-Zug-Party hat auch Spaß gemacht, ich war aber um neun Ihr kaputt und bin nach Hause. Das lag auch daran, daß ich ständig ein neues Bier in die Hand gedrückt bekam. Naja, jedenfalls bin ich recht früh schlafen gegangen, war aber dann um fünf Uhr morgens wach und konnte nicht mehr schlafen. Hatte ich eben mehr Zeit zum Packen.

Mit dem Zug ging es nach Köln-Brück, wo ich erstmal alleine war, denn die anderen vom Spielmannszug Lüdinghausen kamen erst gegen eins an. Das war aber gut so, denn natürlich brachten die Jungs Bier mit, und da hätte ich viel früher auch keins gewollt. Der Zug lief reibungslos und angenehm, es war richtig was los, und ich hatte echt Spaß. Im Anschluß fuhr ich dann mit Steve nach Köln in die City, wo wir dann die Kölner Karnevals-Kneipen-Partyszene erkundeten, und da kam unsere Ranger-Uniform als Kostüm gerade recht. Besonders lustig wurde es, als wir uns zu späterer Stunde darauf verlegten, nur noch englisch zu sprechen und so zu tun, als seien wir wirklich aus Kanada. Grandios! Nächstes Jahr wieder 🙂

Mit dem letzten Zug ging es nach Gummersbach und da zügig ab ins Bett bzw. auf die Luftmatratze, und heute morgen sind wir dann nach einem anständigen Frühstück wieder nach Köln gefahren. Dort hatte ich eine Dreiviertelstunde Umsteigezeit, die wir dann nutzten, um das bunte Treiben draußen ein wenig zu begutachten. Und dann bin ich nach Breyell weitergefahren und Steve zurück nach Gummersbach, und jetzt bin ich müde und werde wohl früh ins Bett gehen. Morgen ist frei, aber ich habe viel zu tun, weil heute nicht besonders viel ging.

Also dann: Karneval war wieder schön dieses Jahr, und ich freue mich auf nächstes Jahr. Für den Moment bleibt nur Helau und Alaaf und allen, die morgen noch weiterfeiern, noch ganz viel Spaß. Gute Nacht.

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